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ADRAlive auf Hope Channel TV: Interviews mit ADRA-Freiwilligen



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 13. September 2010 von ADRAlive-Team
Rückkehrer und Ausreisende des ADRA "weltwärts"-Freiwilligendienstes 2009/2010

Rückkehrer und Ausreisende des ADRA "weltwärts"-Freiwilligendienstes 2009 und 2010

Im Zuge des ADRA Ausreise- und Rückkehrerseminars 2010 wurden die ADRA-Freiwilligen auch beim Medienzentrum Stimme der Hoffnung eingeladen und interviewt. Dabei berichteten die Rückkehrer von ihren spannenden Erfahrungen im Auslandseinsatz, den zunächst harten Stunden des Heimwehs, den interessanten neuen Kulturerlebnisse und natürlich dem tränenreichen Abschied, der den meisten viel schwerer fiel, als anfänglich gedacht.

In jedem Fall möchten die Teilnehmer ihre Zeit im Ausland und die damit verbundenden Erfahrungen nicht missen.

Ausstrahlungstermine beim Hope Channel TV:

ADRA aktuell:

Ein Jahr im Ausland: 15.09.2010 | 19.00 Uhr

„Weit weg von zu Hause“: 21.09.2010 | 19.00 Uhr

Ein Jahr im Ausland [Wiederholung]: 22.09.2010 | 09.00 Uhr

„Weit weg von zu Hause“ [Wiederholung]: 24.09.2010 | 21.30 Uhr

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Argentinien: Bunte Fußspuren im Kindergarten …



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Mittwoch, 25. August 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ein Bericht von der ADRA „weltwärts“-Freiwilligen Cassandra

Zusammen mit Rubi, einer Erzieherin unseres Kindergartens, habe ich heute unseren 18 kleinen Argentinierinnen und Argentiniern im Kindergarten die Füße bunt angemalt, um dann die bunten Fußabdrücke auf einem Blatt Papier abzubilden.

Das war vielleicht eine Arbeit! Aber es hat sich gelohnt. Die Aktion hat den Kindern einen riesen Spaß gemacht: sie haben die ganze Zeit gekichert und ihr Füße in die Luft gestreckt. Damit die Eltern auch sehen, was wir so am Nachmittag im Kindergarten machen und lernen, habe ich die ganzen Arbeiten im Flur aufgehängt.

Ihr fragt euch vielleicht, was der Sinn dieser ganzen Aktion war? Ganz einfach: Im Moment haben wir das Thema Körper und durch unsere Mal-Aktionen lernen die Kinder spielerisch, wie die wichtigsten Körperteile heißen und welche Funktionen sie haben.

Die Kinder lernen zwar unterschiedlich schnell, aber wenn es um das Abrufen von Wissen geht, machen sie alle gerne mit rufen sofort das heraus, was sie wissen. Nachdem die Kleinen etwas gelernt und eine Bastelarbeit abgeschlossen haben, dürfen sie dann immer spielen. Unsere Kids sind wirklich sehr aktiv: Sie tollem im Sportraum umher, puzzeln, „telefonieren“ mit vermeintlichen Bekannten – fast jedes Spiel macht ihnen Freude.

Neben dem Kindergartenalltag gibt es noch besondere Festtage, an denen sich die Kinder zu einem bestimmten Thema verkleiden dürfen.  So hatten wir zum Beispiel den „Tag des Tieres“ und die Eltern haben sich wirklich sehr viel Mühe bei den Kostümen gegeben. Auch den Nationalfeiertag haben wir hier gebührend gefeiert.

Obwohl ich nun schon so lange mit den Kindern arbeite wird es nie langweilig. Immer haben sie ein liebes Wort für mich und heitern mich auf. Ich habe sie sehr ins Herz geschlossen und werde wohl noch lange an die schönen Erlebnisse hier in Argentinien zurückdenken. Die Kinder haben also nicht nur Spuren auf dem Papier hinterlassen, sondern auch in meinem Herzen …

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Ausreise- und Rückkehrerseminar 2010



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 20. August 2010 von ADRAlive-Team
Rückkehrer und Ausreisende des ADRA "weltwärts"-Freiwilligendienstes 2009/2010

Rückkehrer und Ausreisende des ADRA "weltwärts"-Freiwilligendienstes 2009/2010

Vom 01.-13. August führte ADRA Deutschland ein 13-tägiges Ausreiseseminar für Freiwillige durch. Nach den Vorgaben des BMZ bereiteten sie sich auf ein spannendes Jahr im Ausland für den Freiwilligendienst „weltwärts“ vor. 15 junge Männer und Frauen wurden während der letzten Tage intensiv auf ihre Einsätze in Mexiko, in der Republik Moldau, Costa Rica, Kenia und Tansania vorbereitet.

Die Themenschwerpunkte waren

  • Entwicklungspolitik
  • Sicherheitstraining
  • Tropenmedizin
  • Kulturunterschiede
  • Einführung in die Projekte durch die zurückgekehrten Freiwilligen
  • pädagogische Hilfestellungen zur Arbeit mit Kindern

Am 06. August trafen sich die Ausreisenden mit den Freiwilligen, die im vergangenen Jahr ihren Auslandsdienst begonnen haben und erst vor kurzem wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind, zum Erfahrungsaustausch. Das Seminar bietet den zukünftigen „weltwärts“-Freiwilligen die nötigen Informationen über ihr Ausreiseland aus erster Hand. Auch die Rückkehrer waren zu einem Seminar eingeladen. Vom 06.–13. August hatten sie die Möglichkeit, ihre Erfahrungen im Einsatzgebiet auszutauschen, aufzuarbeiten und gemeinsam die aufregende Zeit zu reflektieren.

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Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 09. April 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Projektbesuche in Kirgisien, Costa Rica und Mexiko

Auch in diesem Jahr konnte ADRA Deutschland wieder viele junge Menschen im Rahmen von „weltwärts“ für ein Jahr ins Ausland senden. Dort arbeiten sie mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren, um diese gesundheitlich zu unterstützen und ihnen mehr Bildung zu vermitteln. Die Bildung hilft den Menschen dabei, später ein besseres Leben mit einem geregelten Einkommen zu führen.

Kirgisien
Um sich ein Bild von den diesjährigen Einsätzen zu machen, fuhr die Koordinatorin der Freiwilligendienste bei ADRA Deutschland, Iris M. Brandl-Grau, selbst in die Einsatzgebiete und sprach mit den Freiwilligen. Ihr erster Stop war Kirgisien. Dorthin werden schon seit 1998 Freiwillige entsendet.  Sie unterstützen ein Selbsthilfe- und Bildungsprojekt für Senioren – das so genannte „Pensioneers Social Nees Project“. Das Projekt hilft Senioren dabei, ihr Einkommen zu sichern.

Zur Zeit gibt es 31 Gruppen zu je 10 Senioren, die sich regelmäßig treffen, gemeinsam kochen und Handarbeiten herstellen, die später in den so genannten „Babuschka Incorporated“ Läden wieder verkauft werden. Der Erlös kommt den Senioren zugute. Außerdem steht den Senioren ein großes Grundstück zur Verfügung, wo sie Pflanzen für sich selbst oder zum Verkauf anbauen können. In diesem Jahr unterstützt der „weltwärts“ Freiwillige Arthur die Senioren. Ihm macht die Arbeit Spaß und er fühlt sich sehr wohl in Kirgisien.

Iris M. Brandl-Grau mit dem "weltwärts"-Freiwilligen Arthur vor einer kirgisischen Yurte


Mexiko

Im Februar besuchte Iris M. Brandl-Grau alle Projekte in Mexiko, in denen „weltwärts“-Freiwillige arbeiten. Zuerst ging es nach Navojoa, in den Nordwesten Mexikos, wo die Freiwilligen in einem Sprachinstitut und einem Waisenhaim mithelfen. Dann folgte eine Stippvisite an der Universität Montemorelos, im Nordosten des Landes.

Dort gibt es ein ganz besonderes Outreach Programm: Einmal in der Woche helfen Studenten und Professoren in Dörfern und Armenvierteln der Umgebung sozial benachteiligten Menschen. Es werden Schulen unterstützt, Kinder in Waisenheimen betreut und Ernährungskurse angeboten. Außerdem kümmern sich Physiotherapeuten um bedürftige Menschen und es gibt eine mobile Zahnarztklinik. Die ADRA „weltwärts“-Freiwillige Olga arbeitet Vormittags in der physiotherapeutischen Abteilung des Universitätskrankenhauses mit und betreut Nachmittags Menschen in den Armenvierteln der Umgebung, die nicht in die Klinik kommen können. Auch ihr macht die Arbeit großen Spaß.

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Die Physiotherapeutin und "weltwärts"-Freiwillige Olga bei der Arbeit

 
Costa Rica
Im März konnte Iris M. Brandl-Grau gleich drei „weltwärts“-Freiwillige bei ihrem Auslandsdienst in Mittelamerika besuchen. Sie arbeiten in verschiedenen Projekten der Universität UNADECA (Universidad Adventist de Centro America) in Alajuela, Costa Rica. Da nach Costa Rica viele Touristen kommen, versucht ADRA den Einheimischen zu zeigen, wie wichtig es ist, eine Fremdsprache zu erlernen, um mithilfe des Tourismusgeschäfts Geld zu verdienen.
Dank der tatkräftigen Mithilfe der „weltwärts“-Freiwilligen gibt es an der Universität UNADECA nun ein spezielles Kinderprogramm, in dem die Kinder spielerisch die englische Sprache kennenlernen. Ein weiterer Bereich der Freiwilligenarbeit in Costa Rica ist die medizinische Versorgung. Daher unterstützen die ADRA Freiwilligen auch tatkräftig das medizinische Personal.

Die drei "weltwärts"-Freiwilligen Marina, Jaroslav und Anna vor der Universität in Costa Rica

Die drei "weltwärts"-Freiwilligen Marina, Jaroslav und Anna vor der Universität in Costa Rica

 

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ADRA live!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 05. März 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ein Wochenende der Reflexion für Rückkehrer

Sie haben ihren einjährigen Einsatz im Ausland hinter sich und sind noch immer dabei, Eindrücke und Bilder zu verarbeiten. Wie passen diese unterschiedlichen Welten zusammen? Kann man in beiden Welten gleichzeitig leben oder muss man die jeweils entfernte in den Hintergrund des Bewusstseins verschieben und sich wieder voll auf die nahe, präsente Welt einlassen? Wie bewerte ich meine Welt jetzt, wo ich andere – auch positiv – erlebt habe? Wie ist unsere Welt zudem geworden, wie sie sich heute darstellt?

Diese Fragen bewegen unsere Rückkehrer. In einem Wochenend-Seminar haben wir auf einem religionsgeschichtlichen Hintergrund betrachtet, welche Rolle Religionen als die ältesten „Global Players“ im Bereich der Politik, der Gesellschaft, der Macht, der Finanzen und der Bildung gespielt haben. Welche Beiträge lieferte die katholische Kirche, was veränderten die Reformatoren, welchen Einfluss hatte die über Jahrtausende hinweg die jüdische Religion? Und schließlich erforschten wir Hintergründe der aktuellen Finanzsituation. Ein Teil des Seminars führte uns nach Worms, wo wir auf Spuren der Kirchengeschichte und der jüdischen Geschichte stießen. Beeindruckend bleibt dabei immer wieder die Erkenntnis, wie stark wir vom Verlauf der Geschichte bis heute geprägt sind.

 

 

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Das Backen kommt mir gar nicht spanisch vor…



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 04. März 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

…es ist ja auch argentinisch! 😀

Nach einer kurzen Sommerpause läuft die Bäckerei wieder auf Hochtouren und Karin, ich und der Bäcker produzieren Brot und Brötchen, viel Süβ- und Salzgebäck und natürlich die typisch argentinischen “Facturas” und “Torta Fritas”.

So stehe kurz vor 7 Uhr in der warmen Bäckerei und fange an die Facturas mit Pudding und Obst bzw. Trockenfrüchten zu belegen und zu backen. Kurz nach Ladenöffnung (9 Uhr) lachen dann neben vielen anderen leckeren Dinge etwa 300 frischgebackene Facturas die Kunden an.

Auf mich warten dann Plätzchen, die meine ganze Kreativität erfragen; Süβgebäck, wie eine Art kleiner Linzertorten oder Schweinsohren die zum Verkaufen glasiert und mit Kokosraspeln bestreut werden und an manchen Tagen darf ich dann noch Pizzateig in die Luft werfen… 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den 4h in der Bäckerei fahre ich dann zum “Centro Esperanza”, in dem ich wohne und mittags arbeite. Ich koche mir dann etwas und habe Zeit mich auszuruhen, denn erst um 15 Uhr beginnt die Ferienkolonie, die jedes Jahr in den Sommerferien angeboten wird, mit einer Andacht mit allen Mitarbeitern. Um 15:30 Uhr wuseln dann etwa 60 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf dem ganzen Gelände herum und wir Gruppenleiter (Karin, ich und eine argentinische Jugendliche) trommeln “unsere” Kinder in den Versammlungsraum und beginnen mit der Andacht.. Neben vielen christlichen Liedern – die Kinder sind echt gut im Auswendiglernen der Lieder – lauschen wir einer biblischen Geschichte.

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Hier kommt keine Langeweile auf



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 04. März 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Karins abwechslungsreiche Aufgaben in Bariloche

Hallo,

ich möchte euch einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben.  Ich wohne und arbeite in San Carlos de Bariloche, Argentinien. Während ich vormittags in der Bäckerei arbeite und danach im Hort, wohne ich ganz oben unter dem Dach unseres Kindergartens.

 

 

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In der Bäckerei mache ich genau dass woran ihr jetzt alle denkt;  Brot und Brötchen, Pizzen, Kekse, Frittiertes und viele Arten von salzigem und süßem Gebäck. Das macht mir wirklich viel Spaß;  nicht nur dass ich dem Bäcker helfen kann, ich lerne auch noch sehr viel dabei!

In der Bäckerei arbeite ich von Montag bis Freitag von 7.00 bis 11.00 Uhr. Da wir gerade Ferien haben und ich schon um 11.30 im Hort arbeite gehe ich jeden Tag pünktlich aus der Bäckerei raus. An den normalen Arbeitstagen bleibe ich schon mal länger in der Bäckerei um zu helfen, weil wir immer viel zu tun haben.

Die Ferien dauern noch bis Anfang März und wenn dann der Hort wieder losgeht sieht das folgendermaßen aus: Wir treffen alle ab 16.00 Uhr im Hort ein und starten mit einer gemeinsamen Andacht, lesen eine Meditation aus einem adventistischen Andachtsbuch das extra von Frauen für Frauen geschrieben wurde und beten gemeinsam. Danach bereiten wir unsere Räume vor, wir haben insgesamt drei Räume zur Verfügung. Zwei sind direkt im Hort (Saal 1 und Saal 2) und der dritte ist seit kurzem im Kindergarten, vorher war er in der Peluqueria (Friseurladen) aber da wohnt gerade jemand drin.

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Der Weg zurück ins Niemandsland …



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 25. Februar 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Endlich war es soweit! Unsere Mission, dem Massaidorf am Berge von Landanai mehr Mais zu bringen, konnte beginnen.

Wir mussten mehrere Monate warten, da der Regen whrend der Regenzeit die Wege, welche nur aus Sand und Erde bestehen, weggespült hat und man sich mit einem Auto dort sonst nur festfährt. Leider hat der Regen nicht nur die Straßen weggespült, sondern auch ein paar Lehmhütten und Maisplantagen, sodass die Menschen leider immernoch stark an Hunger leiden. Jetzt sind die Wege wieder einigermaßen trocken und wir wollten nun endlich den hungernden Menschen mehr Essen bringen.

Um zu sehen, dass das gespendete Geld auch wirklich richtig eingesetzt wird, wollten Renate (eine zweite Adrafreiwillige) und ich auch mit zur Maisbeschaffung mitgehen. Wir mussten zu mehreren Märkten fahren, um den besten Preis aushandeln zu können. Es sollte so viel Mais wie möglich von dem Geld gekauft werden, um die Not in dem Dorf ein bisschen zu reduzieren.

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„Dia de Raza“- „Tag der Nationen“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 03. November 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Andre, einer unserer Freiwilligen, der seinen Dienst in einem mexikanischen Waisenhaus absolviert, erlebte den Internationalen Abend der Universität in Navojoa, an welche das Waisenhaus angebunden ist.

Hier sein Bericht:

Es ist allgemein bekannt, dass Mexikaner gerne ausgiebig feiern. Die Zeit spielt dabei kaum eine Rolle. Als deutscher Freiwilliger muss man die Mexikaner einfach nehmen wie sie sind – „unpünktlich“!

Entsprechend dem Motto des Abends stellten sich junge Menschen aus vielen Ländern vor, natürlich begleitet von den jeweiligen Nationalhymnen und in den typischen Ländertrachten.

 

Das war alles sehr beeindruckend. Oftmals macht man sich als „Europäer“ gar keine Vorstellung, wie reich an Traditionen die Kulturen anderer Kontinente tatsächlich sind. Auch wird man von dem Temperament und der Freude irgendwann mitgerissen. Auch das sind ganz neue Erfahrungen. Sehr deutlich konnte ich das spüren, als ein plötzlicher  Regenguss losbrach: Hier wurde die Veranstaltung einfach fortgeführt. Neu sind natürlich auch die vielen Leckereien. Sie vermitteln ungewohnte Geschmackserlebnisse – aber man kann sich schnell daran gewöhnen. Gewundert habe ich mich auch über die Preise.“Ich war echt erstaunt, dass ich mir einen Taco, eine Fajita, eine Teigtasche mit vegetarischem Gyros, einen Muffin und eine Banane mit Schokoguß und Streuseln holen konnte – alles  für etwa  nur einen Euro!“

Ein Abend, den ich bestimmt lange in Erinnerung behalten werde.

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Heimkehrer und Auswanderer trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Darmstadt



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 21. August 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Vom 09.-21. August führte ADRA zum zweiten Mal ein 13-tägiges Ausreiseseminar für Freiwillige nach den Vorgaben des BMZ für den Freiwilligendienst „weltwärts“ durch. In dieser Zeit wurden 22 junge Männer und Frauen auf ihre Einsätze in Argentinien, Mexiko, in der Republik Moldau, Costa Rica, Kenia, Tansania und Kirgisistan intensiv vorbereitet.

Die Themenschwerpunkte waren

Entwicklungspolitik

Sicherheitstraining

Tropenmedizin

Kulturunterschiede

Einführung in die Projekte durch die zurückgekehrten Freiwilligen

pädagogische Hilfestellungen zur Arbeit mit Kindern

und ein zweitägiges Praktikum bei ADRA.

Am 14. August kam eine 13-köpfige Gruppe von Heimkehrern mit den ausreisewilligen Jugendlichen zusammen. Dieser Erfahrungsaustausch ist sehr wesentlich, weil die Informationen aus erster Hand und genau von der Stelle kommen, an der man selber in Kürze arbeiten wird.

Für die Rückkehrer bietet das Seminar auch Zeit der Reflektion, um ihre Erlebnisse im Ausland aufzuarbeiten und Ausblicke für die Rückkehrarbeit in Deutschland zu gewinnen.

Insgesamt findet die Freiwilligen-Arbeit ein stark wachsendes Interesse bei den Jugendlichen.

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