ADRA Live! Weltwärts Quifd-Siegel

Neugärtner Michael berichtet



Geschrieben am Dienstag, 07. April 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Hallo meine lieben Freunde,

ihr habt euch sicher gefragt wie lange es bis zu einem weiterem Bericht meinerseits dauert. Ich kann euch beruhigen, nach einem Monat Internet und Virenproblemen kann ich euch endlich einen neuen Bericht servieren.

Um kurz auf meinen Urlaub auf Utila, eine Karibische Insel  Honduras zu kommen: Es war wunderbar auf der kleinen Insel. Leider hatte der Virus den ich auf meinem PC hatte die wenigen Bilder die ich hatte vernichtet. Jedoch lasst es euch sagen, dass ich es dort sehr genossen habe. Aufgrund eines Tauchlehrgangs  konnte ich Gottes wunderschöne Unterwasser Schöpfung neu entdecken und das in 18 m Tiefe für insgesamt 1,5 Stunden.

Als ich am 1. Februar  wieder im Hogar war, erfuhr ich von einem neuen Freiwilligen namens Ryan Smith. Er kommt aus Maryland und ist ein Bär von einem Kerl. Von ihm erfuhr ich, dass er für den Garten zuständig sein würde. Er hatte extra ein Jahr vorher eine Schule für Agrarkultur besucht und sich auf die Tropische Zone spezialisiert. Mr. Gus, mein Vorgesetzter, teilte mir mit, dass ich von heute an (2. Febr.) mit Ryan den Garten zum Leben bringen sollte. Das war mir nur Recht, da ich Ryan vom ersten Moment an mochte.

Also was wir zuerst machten war, den Garten ansehen und was wir vorfanden war ein Horror für jeden Hobbygärtner. Wir bewaffneten uns mit Hacken, Schaufeln, Picken und Schubkarren und begannen den steinharten Lehmboden zu bearbeiten und zu säubern. Wir säuberten nur ein Drittel des Gartens, um mit einem überschaubaren Bereich zu beginnen. Die zweite Woche jedoch verbrachten wir damit unser Abflusssystem der Toiletten zu reparieren.

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Drei Wochen ohne Rita



Geschrieben am Mittwoch, 21. Januar 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ja ich weiß diese Überschrift klingt sehr dramatisch! Rita musste für drei Wochen nach Deutschland fliegen und mich hat sie zurück gelassen! Ganz allein mit einem Haufen Arbeit und Kindern. In diesen drei Wochen ist einiges passiert, was ich euch teilweise nur gekürzt darstellen werde, weil ich nicht will, dass der Bericht ewig lang wird und ihr vor dem Bildschirm einschlaft.

 

Die erste Woche war furchtbar, weil ich nicht wusste wohin mit dem ganzen was ich so erlebt habe. Da Rita nicht da war, habe ich mich besser mit den Amerikanerinnen und auch mit einer Jugendlichen hier aus dem Heim angefreundet, weil ich ja nicht alleine rum sitzen wollte. Auch musste ich Silvester ohne Rita verbringen.

In der zweiten Woche kam eine amerikanische Gruppe, die die Augen der Kinder und der Leute hier in der Gegend untersucht haben und kostenlose Brillen ausgegeben haben. Meistens waren sie im Krankenhaus von St. Barbara und haben auch die älteren Kinder aus dem Heim miteingebunden. Sie mussten von morgens bis zum Abend mit ihnen im Krankenhaus arbeiten. Von Übersetzen bis zum Leute aufrufen war alles dabei. Einen Tag waren sie auch hier im Heim und haben alle Augen untersucht die hier rumgelaufen sind!

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Keine Weihnachtsstimmung bei 20°



Geschrieben am Montag, 15. Dezember 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ein kurzes Lebenszeichen zur Weihnachtszeit.

Morgen (Fr. den 12.12.08) wird eine neue Gruppe “Gringos” -so nennen sie die Amis- erwartet und es herrscht allgemeine Vorfreude auf Weihnachten. Außer bei uns Deutschen. Uns fehlt jede Spur von Weihnachtsstimmung! Auch wenn wir uns wirklich anstrengen und bemühen…

Es ist nunmal nicht einfach von einer sonst kühlen Weihnachtszeit mit kahlen Bäumen, Kälte, was dicke Pullis bedeutet, und früh einbrechende Dunkelheit zu Shorts, T-Shirts, Palmen und Sonnenschein mit 20°aufwärts zu wechseln. Da lässt die Weihnachtsstimmung etwas zu wünschen übrig. Aber wir haben schon anfragen lassen, ob unsere Lieben Zuhause uns nicht ein bisschen Schnee schicken können…=) genauso wie Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen! Ich denke dieses Weihnachten wird eine einmalige Erfahrung sein und wir werden schon irgendwie die richtige Stimmung hinbekommen.

So wünschen wir euch eine gesegnete Weihnachtszeit und ein fröhliches Fest!!!

Junita (Honduras)

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Ferienzeit…



Geschrieben am Donnerstag, 20. November 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Es ist Ferienzeit im Heim, seit einer Woche springen die Kinder den ganzen lieben langen Tag im Heim herum.

Unser Tagesablauf hat sich auch geändert. Morgens können wir eine Stunde länger schlafen, ca. um 7.00 Uhr ist Aufstehzeit, wobei die meisten schon vorher herum hüpfen. Nach dem Frühstück und Mittagessen müssen wir die Kinder dann zum Aufräumen zwingen (sowas wie Fegen, Geschirr waschen, den Müll entsorgen) und am Vormittag sind wir von den Kindern „befreit“ und die Amis übernehmen die Aufsicht. Während dieser Zeit müssen wir uns um die Schmutzwäsche kümmern. Nach dem Mittagessen so gegen 14.00 Uhr haben wir dann eine Stunde stille Zeit mit den Kindern. In dieser Stunde müssen sie Hausaufgaben machen und wir sitzen mit ihnen an den Tischen und versuchen unser Bestes, sie dazu zu bringen ihre Aufgaben zu machen. Nach dieser Stunde haben die Kinder entweder Chor oder eine Englischstunde mit Sesamstraße-Videos. Das ganze wird dann wieder von den Amis gestaltet. Um 16.00 Uhr haben wir verschiedene Aktivitäten mit den Kindern, wie z.B. zum Fluss schwimmen gehen, Fußball spielen, Pool, in die Berge gehen oder andere lustige Sachen. Das ganze gestalten wir mit den anderen Freiwilligen zusammen. Letzte Woche zum Beispiel waren wir am Fluss. Es ist ca. 15-20 Minuten Laufzeit und die Stelle an der wir „schwimmen“ waren ist eine kleine Abzweigung vom Fluss, an der ein kleiner Wasserfall ist. Die Kinder haben ihren Spaß dabei, obwohl man da nicht sehr viel schwimmen kann, sondern eher nur springen. Auch Margarita und ich sind schon gesprungen und natürlich haben wir erst im Nachhinein erfahren, dass es von Läusen da nur so wimmelt. Aber zum Glück haben wir ein gutes Läuseshampoo, also keine Angst wir sind von unseren kleinen Haustieren befreit! Die Zeit nach dem Abendessen ist für die Kinder zum Spielen da und für uns zum Relaxen oder auch, um Zeit mit den Kindern und Jugendlichen dort zu verbringen. Natürlich haben wir noch Andacht und müssen die Kinder zum Duschen schicken und um 21.00 Uhr ist dann Schlafenszeit.

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Der Alltag kommt…



Geschrieben am Montag, 06. Oktober 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Drei Wochen sind wir jetzt in Honduras und langsam holt uns der Alltag ein. Es ist für mich immer wieder erstaunlich zu sehen, wie schnell uns die Kids ins Herz geschlossen haben. Es macht unheimlichen Spaß mit ihnen zu arbeiten, obwohl ich mir nie gedacht hätte sowas mal zu machen. Langsam fangen die Kinder an nach unserer Aufmerksamkeit und Liebe zu lechzen (´tschuldigt für dieses altmodische Wort, aber mit ist kein anderes eingefallen!), sie kommen von selbst und lassen sich immer mehr knuddeln und herzen.

Die Woche haben wir mit den Kindern im Pool herum getollt und unglaublich viel Spaß gehabt. Der Pool wird nur ab und zu gefüllt, weil die Chemikalien zu teuer sind. Die letzten Tage haben die Kinder keine Schule gehabt, wegen dem Unabhängigkeitstag am 15.September. Am Tag vorher (14. Sep.) waren wir alle zusammen in Santa Barbara bei einer Parade, die von den Schulen vor Ort gestaltet wurde. Auch viele unserer Kinder sind da mitgelaufen. Ihr merkt bestimmt, dass ich schon „unsere“ Kinder sage und das ist auch wirklich so, denn sie wachsen einem ans Herz. Die Parade ging durch die ganze Innenstadt. Es wurde getrommelt, marschiert und natürlich gab es auch einen Festwagen und viele hübsch gekleidete kleine Mädchen. Alles war auf die Mayakultur ausgerichtet und einiges wurde auch mit Bibelsprüchen gestaltet. Von der Organisation (Reach International) mit der wir hier zusammen arbeiten, waren ca. 2-3 Schulen bei der Parade beteiligt.. Es gibt natürlich noch viel mehr zu berichten, aber es ist unheimlich schwer all die vielen Eindrücke, Gefühlen und Gedanken in einen Text zu fassen. Deshalb ein anderes Mal mehr…

Junita

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Meine ersten 2 Wochen in Honduras



Geschrieben am Freitag, 26. September 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Hallo zusammen,

meine Reise begann am Montag den 01.09.2008 um 03:00 Uhr morgens. Ich bin vor Aufregung und wegen nicht müde seins, die Nacht von Sonntag auf Montag wach geblieben. Mein Flug ging um 07:00 Uhr nach Paris. Ich weiß nicht wer von euch schon mal auf dem Pariser Flughafen war, aber lasst euch eines sagen, wenn ihr denkt, dass zwei Stunden zum umsteigen mehr als genug Zeit sind, dann habt ihr recht, jedoch trifft dies nicht auf den Pariser Flughafen zu. Ich kann euch nur sagen, ich stand 1 ½ Stunden vor der Kontrolle bevor ich dran war und hatte somit nur 10 Minuten zeit bis das Boarding begann. Am Fluggate traf ich dann Junita, Margarita und Viktor die mit mir im Heim arbeiten sollten.

Vom Flug nach Miami kann ich nicht viel erzählen, da ich die meiste Zeit geschlafen habe. Jedoch wenn man beim Landeanflug über die Stadt sieht, sieht man nichts anderes als Gebäude soweit das Auge reicht. Als wir auf dem Flughafen waren erfuhr ich erst, dass wir von dort einen anderen Flug nach Honduras nehmen mussten. Der Flug ging um 19:15 Uhr Ortszeit.

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Jasmin ist zurück!!!



Geschrieben am Montag, 30. Juni 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Hallo meine Lieben HIER in Deutschland

Ja, ich bin zurück, noch ein bisschen schockiert von dem allen hier, die Kulturunterschiede sind dann doch ganz ganz gewaltig…

Ich brauche noch ein bisschen Zeit mich hier wieder ein bisschen einzuleben. Ich wollte euch erzählen noch von meinen letzten Erfahrungen die ich mit dem Hurrican machen durfte, da einige noch gar nicht wissen, wie das ausgegangen ist. Nachdem wir ja das Boot, das uns zu den Inseln bringen sollte verpasst haben, sind wir in eine Unterkunft gekommen, und dort als wir uns endlich eingerichtet hatten und uns dann einen Platz zum Bibelstudieren suchten, da sah ich im Vorbeigehen einen jungen Mann sitzen, der vor sich die Bibel aufgeschlagen hatte… wow! Ich war begeistert, habe dann sofort umgedreht und ihn gefragt was er denn da studiert: „Ich lese gerade Johannes!“ Wow, ich war feuer und flamme, da gibt es doch wirklich jemanden, der seine freie Zeit sinnvoll nutzt und die Bibel liest. Also habe ich ihn gefragt ob er denn nicht lust hätte mit uns zusammen ein bisschen die Bibel zu studieren, er willigte sofort ein, und somit hatten wir eine wunderbare Unterhaltung über einige sehr spannende Themen.

Auch ein älterer Mann der dort angestellt war kam dazu, er war überwältigt, er meinte das er schon seit 7 Jahren hier arbeitet, aber das noch nicht einmal erlebt hat, das Menschen kommen und die Bibel studieren, er war hin und weg. Auch der junge Mann fing an zu erzählen, das er das noch nie erlebt hat, sonst wird er immer nur gefragt nach Disco oder Party oder sonst was, auch er war sichtlich Überrascht, und am Ende unseres Gespräches haben wir ihm einige Gigabyte an Predigten da lassen dürfen, dank sei dem Herrn!! Somit hatten wir eine sehr gesegnete Zeit, und Jodi und ich wussten schon dort warum wir das Boot verpasst hatten und jetzt hier an diesem Ort sind, aber das sollte noch nicht alles sein.

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Abitur und dann?



Geschrieben am Montag, 30. Juni 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Das ist die Frage, die man sich häufig stellt nach dem man die Schulpflicht abgeleistet hat! Rückblickend war für mich die Schulzeit mit ihren Höhen und Tiefen eine sehr schöne und diente mir als Anlauf für den Sprung in die ominöse Freiheit. Die Wahrheit ist, dass man nun die Freiheit hat, sich für eine andere Verpflichtung zu entscheiden! Was an sich ja nichts Schlechtes ist, denn Pflichten demütig zu befolgen ist der Schlüssel zu einem edlen Charakter. Wiederum durch den Charakter zeichnet sich schließlich eine Person aus.

Also, mein Ratschlag an alle Schulabgänger ist, dass man keine Furcht vor der Qual der Wahl haben muss.

Nachdem man nun in den Schulen eine solide Bildungsgrundlage gelegt bekommen hat, wächst natürlich das Interesse der Welt mit diesem Potential zu dienen. Dies kann durch alle Art missionarischer Tätigkeit bewirkt werden. An dieser Stelle sollte Mission genauer definiert werden. In meiner Vorstellung haben Missionare immer folgendes Bild ausgelöst: Es sind starke und mutige Helden, die vor nichts zurückschrecken. Sie brauchen einfach den Nervenkitzel, um ihr Leben aufregender zu gestallten.

Doch mein Bild wurde Schritt für Schritt zu Recht gerückt. Zwar sah ich mich als Christin dazu verpflichtet den Menschen zu helfen und zu dienen, wobei ich gleichzeitig Angst hatte, ein zu großes Opfer bringen zu müssen oder ein Burnout zu erleiden. Doch dann erlebte ich, wie David Gates, als er in meiner Schule, Bogenhofen zu Besuch war, von seinen Erfahrungen mit Gott im Missionseinsatz in Venezuela berichtete. Da habe ich zum ersten Mal verstanden, was der Bibeltext in Matthäus 28.16-20 eigentlich besagt. Es geht um die Tatsache, dass jeder aufgerufen wird Mission zu betreiben in vielfältiger Art und Weise und die Quelle der Kraft ist Gott selbst. „Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern…“ (V.18). Nicht außer Acht gelassen, dass Jesus diesen Auftrag mehrere Male wiederholte, sondern darüber hinaus sind es die letzten Worte, die er an die Menschheit richtete!

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