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Drei Wochen ohne Rita



Geschrieben am Mittwoch, 21. Januar 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

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Ja ich weiß diese Überschrift klingt sehr dramatisch! Rita musste für drei Wochen nach Deutschland fliegen und mich hat sie zurück gelassen! Ganz allein mit einem Haufen Arbeit und Kindern. In diesen drei Wochen ist einiges passiert, was ich euch teilweise nur gekürzt darstellen werde, weil ich nicht will, dass der Bericht ewig lang wird und ihr vor dem Bildschirm einschlaft.

 

Die erste Woche war furchtbar, weil ich nicht wusste wohin mit dem ganzen was ich so erlebt habe. Da Rita nicht da war, habe ich mich besser mit den Amerikanerinnen und auch mit einer Jugendlichen hier aus dem Heim angefreundet, weil ich ja nicht alleine rum sitzen wollte. Auch musste ich Silvester ohne Rita verbringen.

In der zweiten Woche kam eine amerikanische Gruppe, die die Augen der Kinder und der Leute hier in der Gegend untersucht haben und kostenlose Brillen ausgegeben haben. Meistens waren sie im Krankenhaus von St. Barbara und haben auch die älteren Kinder aus dem Heim miteingebunden. Sie mussten von morgens bis zum Abend mit ihnen im Krankenhaus arbeiten. Von Übersetzen bis zum Leute aufrufen war alles dabei. Einen Tag waren sie auch hier im Heim und haben alle Augen untersucht die hier rumgelaufen sind!

Da ich eine ungewöhnlich starke Sehschwäche habe, durfte ich meine Augen für die Studenten, die dabei waren in der Gruppe, als Anschauungsobjekt bereitstellen. Die Ärztin hat nämlich entdeckt, dass mein Gehirn das rechte Auge so gut wie gar nicht benutzt hat als ich noch kleiner war und deswegen mein Sehnerv ein bisschen faul ist. Das haben sie sich dann alle angeschaut. Die einen länger, die anderen kürzer.

Junita (Honduras)

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