ADRA Live! Weltwärts Quifd-Siegel

Das Leben neu entdecken



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 20. Februar 2017 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der Freiwilligen Rebecca, die für die Mädchen im „Rehabilitation & Education Centre“ in Kajidao mehr als nur Lehrerin ist.

Ganz ohne Erwartungen ging meine Reise nach Kenia, einem Land von dem ich höchstens aus dem Internet gelesen und von verschiedenen Personen gehört hatte. Offen für alles, was geschehen könnte, kamen wir in unserem neuen Zuhause an. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen und mit der kleinen Stadt Kajiado schnell bekannt gemacht, sodass wir uns schnell heimisch fühlten.

Unser neues Umfeld

Kenia ist ein sehr abwechslungsreiches Land und reicht von den Steppen der Massai über die Hochhäuser Nairobis bis hin zu saftig grünen Tälern im Westen des Landes. Aber egal in welchem Teil Kenias man sich befindet, die Menschen begegnen einem überaus freundlich und hilfsbereit. Unser Projekt „Rehabilitation & Education Centre“ befindet sich im Süden des Landes im Gebiet der Massai. Unser Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Mädchen aus zu frühen Ehen und vor Genitalverstümmelung zu retten, ihnen eine Möglichkeit auf Schulbildung und ein zu Hause zu geben, um sie anschließend als selbständige, starke Frauen in die Welt zu entlassen.

Lernen, lachen, singen

Zu dem „Rescue Centre“ gehört ebenfalls eine „Primary School“ von den Klassenstufen eins bis acht, während der Schulzeit befinden sich deshalb mehr Schüler auf dem Gelände. Rund 130 Mädchen und etwa 12 Jungen besuchen hier die Schule. Meine Mitfreiwillige und ich unterrichten die Klassenstufen vier bis sieben in Deutsch, Sport, Musik, Kunst und Lifeskills.
Vor ein paar Wochen habe ich die Schulbank selbst noch gedrückt und ganz plötzlich steht man selbst als Lehrer vor den Klassen, das ist ein tolles Gefühl. Der Unterricht in meinen Klassen besteht nicht nur aus stupidem Lernen, denn das müssen die Schüler schon den ganzen Tag. Die Stunden, die ich übernehme, sollen abwechslungsreich und spannend sein. Da meine Schüler sehr wissbegierig sind, lernen sie Deutsch mit Eifer und begrüßen einen auch schon mal mit einem „guten Morgen“. Als Ausgleich für das Sitzen im Klassenzimmer gehen wir auch gerne raus oder ich bringe ihnen deutsche oder englische Lieder bei, die sie mit viel Talent lernen und singen. Ich versuche den Mädchen beizubringen, Vertrauen in sich selbst und in ihr Können zu haben, damit sie in ihrem Leben noch weit kommen und niemals aufgeben.

Viel mehr als Lehrer

Ich persönlich sehe meine Hauptaufgabe hier in Kenia nicht „nur“ als Lehrer. Wir sind Schwestern für die Mädels und Jungs, sind Ansprechpartner und Vertraute. Zunächst dachte ich, dass es schwer werden könnte, den Schülern ein Lehrer und gleichzeitig ein Freund zu sein. Doch es ist einfacher als gedacht und wir werden als Lehrer dennoch respektiert. Insgesamt sind unsere Aufgaben sehr vielseitig: Wir sind Seelsorger, Lehrer, Schwester, Mutter, Koch, Organisator, Helfer und Unterstützer in jeglicher Hinsicht.
Es ist wie eine große Familie mit vielen Kindern und wir können dazu beitragen, dass jeder gehört wird. Wenn man die Kinder herumflitzen sieht oder singen hört, vergisst man schnell, welch traurige und teils traumatische Erfahrungen die Mädchen bereits machen mussten. Es ist bewundernswert, wie stark sie sind und uns liegt viel daran, sie immer wieder daran zu erinnern, wie wertvoll sie sind, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden.

Neu, anders, ungewohnt

Ich lerne hier auf eine ganz neue Art und Weise zu leben. Durch die vielen Menschen, die man kennenlernt, lernt man sehr viel über die Kultur in dem Land, in dem man sich befindet. Hartes Arbeiten bis zum Umfallen, zu wenig Lohn und viele Kinder sind hier zum Teil der Grundstock der Armut. Und trotzdem werde ich nie damit aufhören zu sagen, die Menschen hier haben es gut. Ich habe noch nirgends solch eine ehrliche Nachbarschaftshilfe, Freundlichkeit, Entgegenkommen, Liebe und Glauben gesehen. Die Menschen hier haben viele Schwierigkeiten. Doch das macht sie stark und reich an Erfahrungen. Ich bin froh, diese Erfahrungen dieses Jahr auch machen zu dürfen. In einer Hütte aus Kuhdung zu schlafen, kein fließendes Wasser zu haben und eine Latrine zu besuchen mindert vielleicht den Luxus des Lebens, aber niemals die Qualität!

Ich lerne hier ebenfalls, auf eine ganz neue Art und Weise gesehen zu werden. Zunächst sehen dich die Menschen hier auf der Straße nicht als eine eigene individuelle Persönlichkeit, sondern du bist zunächst einmal Mzungu = weißer Mensch = viel Geld. Egal wohin man geht, man wird gesehen, man wird beobachtet, gegrüßt, angefasst. Denn wir sind anders und ungewohnt. Mein Anliegen ist es jeden Tag aufs Neue, den Menschen zu zeigen, dass wir alle gleich sind und doch alle verschieden. Gewisse Vorurteile und Verallgemeinerungen müssen aus der Welt geschafft werden.

Ich habe dieses Land und die Leute lieben gelernt. Für mich wird Kenia immer ein zweites Zuhause mit tollen Menschen, toller Gemeinschaft, wunderschöner Natur und Vielfalt bleiben.

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Survival in the Forest :-) Überleben im Dschungel!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 13. Februar 2017 von ADRAlive-Team

Ein Bericht des Freiwilligen Tobias über sein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kinderheim in Bolivien.

Unser gemeinsames Abenteuer über das große Meer bis nach Südamerika. Zum ersten Mal im Leben saß ich im Flugzeug. Und nach einer spannenden Ankunft in Cochbamba (Bolivien) fing unsere Zeit im Regenwald an. Es ging in eine surreale und verrückte Welt, welche ich am Anfang absolut nicht verstand. Umso länger ich mich jedoch dort aufhielt, desto mehr bekam ich Gefallen an diesem Land. Ein Land der Extreme und Verschiedenheiten.

Das Leben lässt herzlich grüßen!

Wir wurden sehr herzlich empfangen, sowohl von den Menschen und Kindern als auch von der tropischen Klimazone im Chaparé. Eine immerwarme Zone, welche eine Vielzahl bunter Früchte, viele gigantische Flüsse und auch exotische Tiere beinhaltet. Hier wurden mein Leben und meine Grundsätze komplett auf den Kopf gestellt. Eine wirklich fremde Welt für einen Deutschen. Diese fremde Kultur und fremde Umgebung verändert mich täglich immer mehr.

Unser Projekt „Lesperance – Hogar de Ninos“ hat sehr viel Potenzial und braucht stets fleißige Hände. In diesem Kinderheim wohnen ungefähr 60 Waisenkinder. Diese werden liebevoll von den Hauseltern betreut. Sie bekommen eine gute Schulbildung, Erziehung und Ausbildung durch die vielen Arbeitsbereiche, welche das Projekt bietet. Denn die Jugendlichen helfen gerne bei den Aufgaben und bekommen dadurch zum Beispiel handwerkliche Fähigkeiten und vieles mehr. So ist man uns von Anfang an auch mit viel Respekt und Verantwortung begegnet. Das stetige Helfen beim Busfahren zur Schule, in der Tischlerei, bei der Agrikultur und besonders die turbulente Zeit mit den Kindern erfüllen unser Leben im Kinderdorf. Es gibt kein besseres oder abwechslungsreicheres Projekt, das ich mir vorstellen könnte.

Die Zugehörigkeit

Nach einer kurzen Ankunftszeit im Projekt spüren wir nun immer mehr unsere Zugehörigkeit. Schon von weitem rufen die fröhlichen Kinder unsere Namen und wollen wissen, was wir machen. Desweiteren waren wir schon oft gemeinsam am Fluss. Gemeinsames Laufen auf der Slackline oder auch der sporadische Englischunterricht lässt uns das spüren. Besonders schön ist es auch an den Nachmittagen, wenn wir gemeinsam mit den Kindern an den Arbeitsbereichen die Zeit miteinander verbringen. Dort lernt man viel mehr als nur Arbeiten.

Das Ziel unseres Projektes ist es, diesen armen Kindern ein gutes Zuhause und eine bessere Zukunft zu geben. Durch die Aufgaben und Mitarbeit haben wir zum Ziel, dass das Projekt sich selbst finanzieren kann durch den Erlös der Arbeit. Eine große Freude entsteht bei den vielen Freizeitaktivitäten. Spätestens wenn die Kinder zum Studieren das Kinderdorf verlassen um in eine große Stadt gehen, hat das Projekt sein Ziel bereits doppelt erfüllt.

Die Herausforderung lieben!

Ich möchte die Zeit in Bolivien nicht missen. Es tut so gut, endlich mal neue Perspektiven und Eindrücke zu bekommen. Man lernt viel mehr, Dinge richtig zu schätzen und auch die Welt mit anderen Augen zu sehen. Noch verstehe ich so einige Gewohnheiten und kulturelle Dinge nicht. Mit der Zeit wird mein Wissen umfangreicher und ich schätze die Vielseitigkeit der Welt. Es tut gut, mal aus der eigenen Welt herauszukommen und alle Sicherheiten loszulassen. Komplett von vorne das System und die Lebensweise verstehen zu lernen und sich daran anzupassen. Dies ist eine der besten Herausforderungen überhaupt und eine mir sehr wertvolle Zeit!

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Costa Rica ein Urlaubsort



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 10. Februar 2017 von ADRAlive-Team

Ein Bericht des Freiwilligen Mattias über sein Freiwilliges Soziales Jahr als Lehrer in Costa Rica.

Der erste Gedanke der im Kopf durch geht ist, dass Costa Rica ein Urlaubsort ist. Umso mehr habe ich mich auf mein Auslandsjahr dort gefreut.

Vom Schüler zum Lehrer

So schnell hat sich alles geändert, frisch vom Abitur und schon ist man Lehrer. So hat es sich angefühlt, als für mich die Arbeit in Costa Rica losging. Ich wurde direkt ins kalte Wasser geschmissen. Trotz der ersten Schwierigkeiten findet man schnell seinen Rhythmus und jeden Tag aufs Neue finden sich neue Methoden, um den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Ob es mit ein Experiment ist oder vielleicht doch mit ein Spiel, je nach Klasse muss der Unterrichtsstil variieren. Letztendlich macht es mir sehr Spaß, Schulklassen zu unterrichten.

Mehr als Lehrer

Wenn der Unterricht vorbei ist, dann bin ich kein Lehrer mehr, sondern ein Freund für die Kids, was sehr toll ist. In den Pausen wird gespielt, von „Vier gewinnt“ bis Verstecken oder Fangen –  das macht den Arbeitstag sehr lebhaft.

Wunderschönes Land

Natürlich ist Costa Rica ein Urlaubsort, wie ich schon erwähnt habe, aber für mich persönlich ist es eine neue Heimat geworden. Der Körper hat sich ans Klima, das Essen und die andere Kultur gewöhn. Es ist immer wieder erstaunlich, wie offen die Menschen hier sind.

Jetzt bin ich seit 6 Monaten in Costa Rica. Vor kurzem hatten wir Ferien und ich konnte ein wenig das Land erkunden. Trotz der vielen Freizeit freue ich mich auf die Arbeit, die im neuen Schuljahr auf mich zukommt.

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Mit Machete statt Kugelschreiber



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 24. Januar 2017 von ADRAlive-Team

Ein Bericht des Freiwilligen Caleb über sein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kinderheim in Bolivien.

Nach der 16-stündigen Anreise und einer 40-minütigen Fahrt durch die turbulente, ungewöhnlich heiße Millionenstadt Santa Cruz, kamen wir endlich im Hauptsitz unseres Partnerprojektes „Ame Bolivia“ an, wo wir mit einem Willkommensfrühstück empfangen wurden. Mit dem ersten Biss in ein kleines, hartes Stückchen Brot wurde mir klar, auf was ich mich eigentlich eingelassen hatte. Ganze 52 Wochen in einer komplett unbekannten Umgebung, mit unbekannten Menschen, einer fremden Kultur und weggerissen von allem, was mir bekannt war. Nach der ersten Woche in Santa Cruz durften wir dann unser eigenes Projekt „El Sauce“ kennenlernen.

Die erste Überraschung

El Sauce ist ein Kinderheim in Samaipata und ist ein zu Hause für Kinder aus teils schwierigen Verhältnissen. Die Mission des Projekts ist, uns von den Erträgen unserer Biofelder selbst finanzieren zu können. In der Erwartung, in direktem Kontakt mit den Kindern zu arbeiten, waren wir schon mit zahlreichen Puzzles, Buntstiften und weiteren Unterhaltungsgegenständen ausgestattet. Zu unserer Überraschung teilte man uns gleich am ersten Tag mit, dass wir in das Landwirtschaftsteam eingeteilt wurden. Nach 12 Jahren, in denen wir Tag für Tag nur in der Schule saßen, war es anfangs ungewöhnlich von Bleistift und Kugelschreiber auf Hacke und Machete umzusteigen. Aber es dauerte nicht lange, bis wir selbst die Kunst des Pflügens, des Pflanzens unserer neun verschiedenen Arten von Salat und des Wässerns gelernt hatten. So verbrachten wir unsere ersten Monate. Da wir während unserer Arbeit nicht oft zum Spanisch sprechen kamen, nutzten wir unsere Freizeit, um mit den Kindern Fußball oder Volleyball zu spielen und trauten uns somit langsam an die neue Sprache heran.

Wir gehören dazu

Mit der Zeit hatten wir auch die Gelegenheit, das nahegelegene Dorf Samaipata zu erkunden und es dauerte nicht lange, bis wir das Dorf in unser Herz schlossen. Gefühlt besteht Samaipata größtenteils aus Hippies, welche auf Reise sind oder sich hier einfach niedergelassen haben, um Schmuckverkäufer, Straßenmusikant, Clown oder Koch zu werden. Die herrlichen Gerüche auf der Marktstraße, die bunten Farben der Schmuckstände, die gute Musik an der Plaza machen es einem unmöglich, Samaipata langweilig zu finden. Spätestens als wir immer öfter Bekannte auf den Straßen trafen, Empanadas schon für den halben Preis bekamen und uns in unserem Stammcafé serviert wurde, ohne dass wir bestellt hatten, wussten wir: Wir gehören dazu!

Was wirklich zählt

Mittlerweile sind tatsächlich sechs Monate vergangen und ich muss feststellen, dieser Ort war schon von Anfang an mein zu Hause und es gab keinen Moment, an dem ich mich „fremd“ fühlte. Es mag sein, dass hier Orangen anders gegessen werden, oder dass Hühnchen Fleisch als vegetarisch durchgeht, aber im Grunde genommen sind wir alle Menschen und das ist das Einzige was zählt!

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In 3 Schritten in die Ferne



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 16. Januar 2017 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der Freiwilligen Beryl über ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania.

Ein fremdes Land mit eigenen Augen sehen, mit eigenen Ohren hören und voll und ganz erleben, um dann festzustellen: es ist gar nicht so fremd.  Bevor ich im wilden Afrika gelandet bin, konnte (und wollte) ich mir gar keine großen Gedanken darüber machen, was mich wohl alles erwarten würde. Innerlich hatte ich mich eigentlich nur auf drei Dinge vorbereitet: Hitze, Heimweh und himmelhohen Stress.

So viel zur Hitze

Meine Mitfreiwillige Alwina und ich brauchten ein paar Tage, um zu begreifen, auf welchem wunderschönen Fleckchen Erde wir uns wiedergefunden haben – ehrlich gesagt, haben wir bis zum heutigen Tag nicht ganz begriffen, dass wir auf einem ganz anderen Kontinent sind. Ganz anders als man sich die trockenen Steppen Afrikas vorstellt, ist der Ort unseres tansanischen Zuhauses. Hier in Usa River, ganz nah an der Touristenstadt Arusha, ist es grün und blumig und frisch und wie der Name schon verrät, voller kleiner Flüsse und Bäche. Und was uns immer wieder neu umhaut ist die Aussicht, wenn man seinen Blick zum Himmel hebt: unsere kleine Stadt liegt am Fuße des Berges Mount Meru und ich müsste eine Münze werfen, um zu entscheiden, ob ich Meru oder den Kilimanjaro höchstpersönlich beeindruckender finde, den man an klaren Tagen selbst von hier aus richtig toll sehen kann. Dank der Berge herrscht hier ein super angenehmes Klima und selbst im tansanischen Hochsommer ist es keine drückende Hitze, die einem zu schaffen macht, sondern viel eher…

Heimweh

Der vierte Monat war von Anfang an mein Angstmonat gewesen. Nachdem turbulente drei Monate vergangen sind, war ich mir sicher, dass nicht mehr viel Neues folgen würde, die Weihnachtszeit würde unweihnachtlich kommen und gehen und im schlimmsten Fall hätte ich Heimweh. Jetzt nach beinahe sechs Monaten frage ich mich, wo bloß die Zeit geblieben ist. Noch nie sind mir die Tage und Wochen so davongeflogen. Natürlich hält mich hier vieles auf Trab, zum Beispiel, dass wir jetzt ganz alleine wohnen, einkaufen, kochen, putzen und Wäsche waschen. Aber der Grund, warum wir uns hier so heimisch fühlen ist eigentlich unsere Gastfamilie, in deren Gasthaus wir untergekommen sind. Mama Pendo und Baba Daniel und ihre drei Töchter Masu, Joy und Glory sind inzwischen unsere afrikanische Familie und vertreiben jeden Anflug von Heimweh, wenn wir uns abends zusammen treffen, mal zum Essen eingeladen sind oder gemeinsam Andacht halten. Sie und auch unsere lieben, einheimischen Nachbarn helfen uns jeden Tag ein bisschen mehr Swahili zu lernen und wir merken, wenn du ihre Sprache sprichst, gehörst du dazu. Die Menschen hier sind ein herzliches Volk, denen Familie und Gastfreundschaft das Wichtigste ist. Tja, dann brauche ich mir wohl nur noch um eines Sorgen zu machen…

Der Stress geht mir bis hier!

„The Voice Secondary School“ so heißt unser Projekt, ein adventistisches Internat für die Klassen 8 bis 11. 20 Minuten Fußmarsch ist diese Schule entfernt, die ein Jahr lang mein Arbeitsplatz sein wird und ich habe befürchtet, dass mir die Umstellung vom Schüler zum Lehrer sehr zu schaffen machen würde. Nach dem ersten Gespräch mit dem Schulleiter war klar: alles was die Schüler und Lehrer von uns verlangen, ist, dass wir uns hier wohl und als Mitglied des Teams fühlen und unser Wissen mit den Schülern teilen. Dabei haben wir alle Freiheiten bekommen, die wir uns nur wünschen können. Bis jetzt habe ich am Nachmittag Französischunterricht gegeben und öfter mal den Englischunterricht übernommen. Bald darf ich auch Deutsch in Vormittagskursen unterrichten und es macht Spaß zu sehen, wie eifrig die Schüler bei der Sache sind. Für die Unterrichtsvorbereitung hat man zwischen den Stunden genug Zeit. Aufwand muss schon sein, aber von Stress ist nun wirklich nicht die Rede!
Außerhalb des Unterrichts sind die Schüler wie ausgewechselt: in den Mädchenschlafsälen herrscht ständig ein aufgeregtes schwatzen, Spiele und Geschichten werden ausgetauscht und Alwina und ich sind nur allzu gerne dabei und hören sie uns an, während draußen auf dem Sportplatz die Jungs wieder die Fußbälle fliegen und sich anfeuern lassen.

Ich bin erst knappe sechs Monate hier und merke immer mehr, wie sich alle meine anfänglichen Befürchtungen einfach in Luft auflösen. Man muss nur den Schritt aus seiner Komfortzone wagen. Alles andere kommt dann von allein.

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Meine Erlebnisse in Lesotho – „The Kingdom in the Sky“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 16. Dezember 2016 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der Freiwilligen Marina über ihre Arbeit in einem kleinen privaten Krankenhaus in Lesotho.

Die wunderschönen Maluti Mountains und Hügel über Hügel haben mich schon in der Luft begrüßt, als mein Flugzeug sich langsam über Maseru, der Hauptstadt Lesothos senkte. Lesotho ist ein Land, das mit seiner wunderschönen Natur wahrscheinlich so fast jedes Herz in Anspruch nimmt!

Und mindestens genauso herzlich bin ich von den Menschen empfangen worden. Die Basotho sind ein sehr hilfsbereites und friedliches Volk, das ganz andere Denkweisen und Gewohnheiten hat als wir Europäer. Aber es ist Goldwert eine andere Kultur so hautnah erleben zu dürfen. Mit den Menschen zu leben, den täglichen Herausforderungen zu begegnen, die einem manchmal das Leben schwer machen, aber über die man später herzlich lachen kann und auch ganz gewiss noch an seine Enkel weitergeben wird! Die Wäsche mal mit der Hand zu waschen und das meistens am Sonntagmorgen, wenn man doch am liebsten noch in seinem warmen Bett bleiben würde!
Wenn morgens um fünf der Hahn kräht wird der Tag begonnen und am Abend, wenn die Hühner ihr Schlafgemach betreten ist dies auch der Fall für fast jeden Bürger im Dorf.

Doch die Erfahrungen, die ich in Lesotho machen darf, sind ein Segen für mich! Dann ist es auch gar nicht so schlimm, seinen Tagesablauf ein wenig zu ändern :-)!

Meine täglichen Verpflichtungen

Ich arbeite als Medizinassistentin-Chirurgie (B. Sc.) in einem kleinen privaten Krankenhaus im Herzen der Stadt Teyateyaneng mit.

Nach der morgendlichen Visite warten meist schon ganz viele Patienten auf ihre Behandlung. So begeben wir uns dann als kleines Team von zwei Ärzten, einem Medizinstudenten und mir gemeinsam mit den Krankenschwestern an die Arbeit. Die Menschen haben überwiegend mit Infektionen jeglicher Art zu kämpfen, da die HIV-Rate im Land erschreckend hoch ist.

Neben der Arbeit in der Klinik bieten wir auch an drei Tagen in der Woche „Primary Health Care“ für Mitarbeiter in Textilfabriken an.

Ja, so schaut im Moment mein Alltag aus… 🙂 Abwechslungsreich und sehr lehrreich!

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Wie ein zweites Zuhause!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 28. November 2016 von ADRAlive-Team

Ein Bericht des Freiwilligen Jona, der in Bolivien sein zweites Zuhause gefunden hat.

Kaum hatte ich erfahren, dass meine Reise nach Bolivien gehen soll, da war ich schon da! In den ersten Wochen konnte ich noch nicht wirklich realisieren, dass ich auf der Südhalbkugel gelandet bin. Aber trotz gesundheitlichen und sprachlichen Startschwierigkeiten habe ich mich schnell mit Land, Kultur und Einwohnern angefreundet.

Hier läuft so einiges anders ab

Erstmal musste ich mich an einiges Neues gewöhnen. Während in Deutschland alles perfekt laufen muss, reicht es hier, wenn die Dinge kurz vor dem Totalschaden noch einigermaßen funktionieren. Wegschmeißen kommt da erstmal gar nicht in Frage, wenn man mal vom wirklichen Müll absieht. Der landet nämlich entweder auf der Straße oder wird verbrannt. Wenn ich hier einen Müllwagen sehe, muss ich schon leicht schmunzeln.
Nach der ersten Fahrt mit dem Auto war ich direkt von den Autos und dem Fahrstil begeistert. Wessen Hupe hier nicht funktioniert, sollte besser zu Fuß gehen! Denn wer zu zuerst hupt, hat Vorfahrt – so einfach ist das. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Die Pflicht ruft!

Zusammen mit Florian unterstütze ich ein Jahr lang das Projekt „AMe Bolivia“, welches hilfsbedürftigen  Menschen rund um Santa Cruz ein neues Zuhause, Essen und ein Dach über dem Kopf bietet. Mit unterstützen meine ich arbeiten, denn wir sind von morgens bis abends auf den Beinen. Während wir den Patienten, welche hauptsächlich körperlich beeinträchtigt sind, 3 Mahlzeiten am Tag servieren, arbeiten wir zwischendurch im Garten und haben mit Hammer, Axt und Schaufel eine große Bandbreite an unterschiedlichen Arbeiten zu erledigen. Den Ruhetag mit anschließendem Sonntag können wir „Zuhause“ nicht ohne Arbeit verbringen, jedoch bieten sich die nächsten zwei größeren Städte zur Erholung an, wo wir viele neue Freundschaften schließen konnten. Da sind wir über die große Gastfreundschaft sehr dankbar!

Zweites Zuhause

Erst konnte ich kaum glauben, dass ich in Bolivien angekommen bin und schon fühle ich mich wie Zuhause. Viel Natur, Freiheit und offene Menschen haben es mir leicht gemacht, mich sehr schnell wohl zu fühlen. Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit habe, die Welt einmal von der anderen Seite sehen zu können– und das nicht nur geografisch.

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Voll und ganz angekommen!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 14. November 2016 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der Freiwilligen Rahel über ihre Arbeit im „Rehabilitation & Education Center“ Kaijado.

Die ersten Wochen

Am 5. August kamen wir von Abenteuerlust gepackt in Nairobi an. Nachdem wir unser Touristenvisum bekommen hatten, fuhren wir zusammen mit den Leitern in unser neues Zuhause, wo wir herzlichst empfangen wurden! Die Mädels, die auch über die Ferien im „Rehabilitation & Education Centre“ geblieben sind und die anderen gefühlt 10.000 Menschen, die wir an den ersten Tagen kennengelernt haben, waren so freundlich, aufgeschlossen und witzig, dass ich mich von Beginn an sehr wohl gefühlt habe. Die nächsten Wochen hatten wir Zeit, uns einzuleben, bevor es mit unserer Hauptarbeit losging.

Unsere Aufgaben

Ab unserer vierten Woche wurde es besonders spannend, denn ich begann meine Fähigkeiten als „Teacher-Rahel“ auszutesten. Wir haben unsere Unterrichtsstunden so aufgeteilt, dass jeder zwölf in zwei verschiedenen Klassen pro Woche unterrichten kann. Oft wird es allerdings doch mehr, da ich viele Stunden spontan übernehme. Ich unterrichtete die Schüler in Deutsch, Musik, Sport, Kunst und etwas Geographie. Dies bereitet mir stets viel Freude, denn die Schüler (natürlich immer mit einigen Ausnahmen) sind sehr wissbegierig und lernen schnell. Wenn ich „frei“ habe, wird es trotzdem nie langweilig, da unsere Aufgaben sehr vielfältig sind und es immer etwas zu tun gibt. Neben dem Unterrichten, verbringe ich noch viel Zeit auf dem Feld, in der Küche oder helfe der Direktorin im Office.

Das Essen

Auch unsere Essgewohnheiten haben sich in den drei Monaten sehr verändert. Die ersten Tage haben wir von dem nach nichts schmeckendem Ugali kaum etwas herunter bekommen, vor allem, da das Verhältnis zum Gemüse für uns falsch erschien (ein riesen Teller Ugali, mit nur einem kleinen Klecks Kraut). Mittlerweile lieben wir es aber beide sehr, ebenso wie Githerie, eine Mischung aus Reis und Bohnen. Außerdem sind wir nach viel Übung richtige Profis im Chapati machen. Sie sind ähnlich wie Pfannkuchen und schmecken richtig gut!

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Zwischen Zungenbrecher-Wettbewerben und gebügelten Quesadillas



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 03. November 2016 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der Freiwilligen Debora über ihr „neues Leben“ an der Universität „Linda Vista“ in Mexiko.

Seit August ist „Linda Vista“ (dt.: Schöne Aussicht) mein neues Zuhause. Hier an der adventistischen Universität sind ich und meine Mitfreiwillige Sarah als Lehrerinnen für Englisch, Französisch und Deutsch angestellt und unterrichten Klassen zwischen Stufe 7 und Universität, außerdem geben wir Abendkurse. Sowohl mein soziales, als auch mein Schulleben wurden vollkommen auf den Kopf gestellt und das nicht nur, weil ich jetzt hinterm Lehrerpult stehe. Hier läuft der Unterricht nämlich insgesamt ein wenig anders ab, als in Deutschland. Statt Stillarbeit und Lehrervortrag, sollen die Schüler hier selbst aktiv werden. Das bedeutet, dass jeweils eine Schülergruppe verantwortlich für den Stundenbeginn ist (es wird ein Lied gesungen, ein Bibelvers gelesen und gebetet). Zusätzlich gibt es viel Gruppen- und Partnerarbeit, sodass im Klassenzimmer eigentlich nie Ruhe herrscht. Am schönsten ist es aber natürlich, wenn eine Stunde mal besonders ausfällt, zum Beispiel mit einem Zungenbrecher-Wettbewerb. Hierbei treten die Schüler in Gruppen gegeneinander an. Derjenige, der den englischen Zungenbrecher am besten ausspricht, bekommt einen Punkt. Die Gruppe mit den meisten Punkten hat sich am Ende jeweils einen AMCO-Dollar verdient, die „Währung“ der Englisch-Akademie, welche sie am Ende gegen verschiedenste Prämien eintauschen können.

Neues Leben – neue Freunde – neue Regeln

Natürlich verändert sich bei so einer Lebensumstellung auch der ganze Freundeskreis. Hier will eigentlich jeder mit „las alemanas“ (den Deutschen) befreundet sein oder zumindest ein Foto mit uns Sonderlingen haben. Wie beliebt wir tatsächlich sind, fällt ganz besonders bei speziellen Festivitäten, wie dem „Día de la independencia“ (mexikanischen Unabhängigkeitstag) auf. Wir haben an diesem Tag gefühlt 165923487 Fotos mit vielen, teilweise total unbekannten Leuten gemacht. Tatsächlich haben Sarah und ich an dem Tag sogar einen Heiratsantrag bekommen. Doch wir haben auch wahre Freunde gefunden, mit denen wir reden, lachen und auch mal traurig sein können. Mexikaner sind nämlich echt freundliche, liebevolle Menschen, mit denen sich schnell eine Freundschaft aufbauen lässt. So haben wir uns beispielsweise auch mit dem Putzjungen der Englisch-Akademie angefreundet. Dieser putzt immer abends nach unseren Abendkursen die Klassenräume. Zusätzlich zur Englisch-Nachhilfe, albern wir auch gerne mal herum oder machen Papierweitwurf. Manchmal haben wir nämlich genug vom Erwachsensein, aber natürlich nur, wenn alle unsere Schüler oder Kollegen außer Sichtweite sind. Da wir hier ja Lehrer sind, müssen wir uns auch so verhalten, was bedeutet, dass wir anständig gekleidet sind, immer fröhlich sind und uns einfach von den teilweise älteren Schülern abheben müssen.

Mexikaner werden in 3, 2, 1…

Wenn man ein wahrhafter Mexikaner sein möchte, darf eine Sache nicht fehlen: Das mexikanische Essen! Tatsächlich scheint Chili zwar typisch mexikanisch zu sein, jedoch essen lange nicht alle Mexikaner scharf. Sarah und ich haben uns schon an die Kunst des scharfen Essens herangetraut und teilweise etwas übertrieben, jedoch sind wir im Vergleich zu manchen Mexikanern doch noch sehr schlecht. Doch Chili ist nicht alles in der mexikanischen Küche, da diese aus so vielfältigen Gerichten besteht, die nur eins gemeinsam haben: Tortillas (und meistens Bohnen). Tortillas gibt es hier jeden Tag zu jeder Mahlzeit in verschiedensten Ausführungen. Ein Gericht, das wir ganz besonders gerne mögen, sind Quesadillas (Tortillas + Queso (dt.: Käse) = Quesadillas) und zwar so gern, dass wir uns schon selbst an das Herstellen dieser Köstlichkeit herangetraut haben. Das Problem daran? Wir haben gar keine Küche! Jedoch haben wir es in den drei Monaten hier schon gelernt, erfinderisch zu sein (und außerdem einige Tipps von unseren Vorgängern bekommen), sodass wir die Quesadillas einfach auf einem Bügeleisen „gebügelt“ haben. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern war erstaunlicherweise auch echt lecker!

Mehr als ein besonderes Jahr: Eine Vorbereitung auf mein ganzes Leben

Seit August ist „Linda Vista“ mein neues Zuhause und ich bin froh um jeden Tag, den ich hier verbringen darf, an dem ich wachsen kann und Gott und meinen Mitmenschen dienen darf. Ich bin dankbar für die riesengroße Chance, ein ganz besonderes Jahr erleben zu dürfen und durch Höhen und Tiefen innerlich zu reifen und auf ein eigenständiges Leben vorbereitet zu werden!

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Приветстваме в България!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 17. Oktober 2016 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der Freiwilligen Ekatarina über ihre ersten Eindrücke von Bulgarien.

Ich wusste zwar schon ein halbes Jahr vorher, dass ich einen Freiwilligendienst in Bulgarien machen werde, aber erst richtig bewusst wurde mir das Ganze im Flugzeug. Dort wurde mir auch klar, dass ich überhaupt nicht wusste, was auf mich zukommen wird. Daher war ich sehr unvoreingenommen und ließ mich überraschen.

Die ersten Wochen…

Ab dem Zeitpunkt, als meine Mitbewohnerinnen mich vom Flughafen abholten, verging die Zeit viel zu schnell. Jetzt bin ich schon zwei Monate hier und habe immer noch das Gefühl als wäre ich erst letzte Woche angekommen.

In den ersten Wochen war aufgrund der Ferien sehr wenig los. Meine Arbeit bestand nur aus Vorbereitungen von Präsentationen und Spielen für die Schulen. Eine Woche nach meiner Ankunft nahm meine Chefin mich auf eine 3-tägige Konferenz in Stara Zagora mit. Dort lernte ich meine NGO „Infinite Opportunities Association“ und die Kampagne „No Hate Speech“, die wir unterstützen, kennen. Ich habe sehr viele Menschen getroffen, die sich stark für Menschenrechte und mehr Toleranz in der Gesellschaft einsetzen.

Die ersten Eindrücke…

Da der nationale Feiertag am 26. September in Bulgarien gefeiert wird, hatten alle für 4 Tage frei. In diesen Tagen lernte ich die bulgarische Kultur, die Traditionen, die Kleidung und das Essen kennen. Ich habe die bulgarische Kultur als sehr offen, hilfsbereit und freundlich empfunden.

Die ersten Ausflüge…

Da wir im September durchgehend 30 Grad hatten, verbrachten meine Mitbewohner und ich unsere Freizeit damit, das Land zu erkunden. Wir fuhren nach Plovdiv, um uns dort alle Sehenswürdigkeiten (Kirchen, Amphietheater, alte Gebäude, Ruinen u.a.) anzusehen.
An einem anderen Tag sind wir im Vitosha Gebirge (10 Minuten von unserer Wohung) 6 Stunden gewandert. Dort haben wir eine alte Kirche, einen Wasserfall und einen See besichtigt.

Als die Arbeit richtig anfing…

Im zweiten Monat ging es dann so richtig los. Wir fingen an wöchentlich Flüchtlinge in Englisch zu unterrichten, in einen Roma Kindergarten zu gehen und Präsentationen in Schulen über Menschenrechte, Toleranz und vieles mehr zu halten.

Am Ende meiner zwei Monate in Bulgarien kann ich nur sagen, dass ich mich langsam eingelebt habe und dass ich mich sehr wohl fühle. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und ich genieße jeden Tag, da ich weiß, dass die Zeit hier zu schnell vergeht.

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