ADRA Live! Weltwärts Quifd-Siegel

(Fast) eingelebt auf den Philippinen



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 06. Oktober 2015 von ADRAlive-Team

Ein Bericht des ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Deven über seine ersten Erlebnisse auf den Philippinen.

Als wir vom Flughafen abgeholt wurden, fiel uns gleich auf: Hier ist vieles anders. Der Verkehr ist für deutsche Verhältnisse chaotisch, aber trotzdem baut niemand einen Unfall. Selber fahren würde ich mich gar nicht trauen. Ab fünf Uhr merke ich, dass es schon dunkel wird. Ja, um fünf! Und zu jeder Mahlzeit gibt es Reis, auch wenn man Nudeln oder Kartoffeln isst.

Die ersten Tage haben wir in Manila verbracht. Nachdem wir unser Visum zum ersten Mal verlängert haben, ging es auch schon auf den Magdalena-Campus. Dort wurden wir erst mal den Mitarbeitern und den Kindern vorgestellt. Die Leute hier sind sehr nett und wir haben schnell versucht, uns an das Campusleben anzupassen, also feste Essenszeiten, früh schlafen gehen und früh aufstehen.

Der Unterricht ist eine echte Herausforderung

In den darauffolgenden Wochen haben sich unser Tagesplan und unsere Aufgaben verdeutlicht. Vormittags gehen die Jungs in eine staatliche Schule und nachmittags ist es unsere Aufgabe, ihnen mit den Hausaufgaben zu helfen und Nachhilfe zu geben. Das geschieht meistens in den Fächern Englisch und Mathe. Auf dem Campus selbst gibt es aber noch eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten. Vormittags unterrichten wir in dieser Schule. Ich unterrichte Englisch, mein Kollege Maxi unterrichtet Mathe. Es ist eine echte Herausforderung diesen Unterricht zu geben, zumal die Jungs nicht gut Englisch sprechen und die Sprachbarriere vieles erschwert, aber man schafft es doch, sich irgendwie zu verständigen. Falls es einmal wirklich nicht klappt, sind ältere Schüler und Teacher Christine nicht weit.
Zudem organisieren wir einmal die Woche einen Spieleabend für die Jungs. Egal ob Kartenspiele oder Reise nach Jerusalem, die Kinder machen immer mit sehr viel Energie mit.

Es warten kleine Abenteuer

Außerhalb des Campus warten auch kleine Abenteuer auf uns. Wir sind zu acht in einem Tricycle in die nächste Stadt gefahren. Ein Tricycle muss man sich als Motorrad mit selbst gebautem Beifahrerwagen vorstellen. Das Picknick am Fluss war auch abenteuerlich. Geschirr braucht man nicht! Man stellt das Essen einfach auf frisch abgerissene Bananenblätter und isst alles mit den Fingern.

Nach zwei Monaten hier kann ich sagen, dass mir die Arbeit mit den Jungs echt Spaß macht und dass sie mir schon ans Herz gewachsen sind. Auch wenn manche Sachen anders sind, traue ich mich zu behaupten: Ich habe mich (fast) eingelebt.

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Der Funke ist übergesprungen!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 25. September 2015 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Patricia über ihre Ankunft in Bolivien.

Nach dem langen Flug von Deutschland aus kamen wir endlich und etwas erschöpft in Santa Cruz de la Sierra an. Am Flughafen wartete bereits unsere neue Chefin Maria Jose und ihr Assistant Fernando auf uns. Beide begrüßten uns herzlich auf die hier übliche Art: Kuss auf die rechte Wange und fester Händedruck. Dannach ging es auch schon auf zu unserer ersten Autofahrt in Bolivien. Der Fahrstil unterscheidet sich wesentlich von dem, was wir gewöhnt sind. Anschnallen gilt hier nur für den Fahrer, ab und zu auch für den Beifahrer. Andere Fahrgäste haben meist nicht die Möglichkeit, zumal oft die Sicherheitsgurte gar nicht erst angebracht sind. Genießen kann man die Fahrten hier wahrlich selten. Egal ob Überholverbot, Kreuzung oder sogar Löcher in der Straße, alles wird rasant hinter sich gelassen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Das Wichtigste bei einem Auto ist hier die Hupe, mit der nicht gespart wird und gute Bremsen, da man nie weiß, aus welcher Richtung welches Gefährt angerast kommt.

Anfangsschwierigkeiten werden mit Humor genommen

Die ersten zwei Wochen verbrachten wir in dem neuen Kinderheim, das zu der Zeit unseres Einzuges gehörig viel Arbeit vertragen konnte. Zum Glück waren unsere Zimmer bereits bezugsfertig. Das Duschen gestaltete sich anfangs auch als ein Abenteuer. Die Duschen funktionieren hier wie Wasserkocher. Je kleiner der Wasserstrahl, desto schneller erwärmt sich das Wasser und desto wärmer kann man duschen. Ab und zu bekommt man auch einen kleinen Stromschlag zur Begrüßung, wenn man den Schalter umlegt, um das Wasser zu erhitzen. Genauso freundlich wie die Leute einen hier begrüßen, wird man auch von den Steckdosen willkommen geheißen. Der Funke springt sprichwörtlich jedes Mal aufs neue über, wenn man sein Handy oder den Wasserkocher einstecken möchte.

Ein Wirrwarr aus verschiedensten Farben und Gerüchen

Das Abenteuer mit der Stichflamme beim Entzünden des Gasherdes ist bereits ein Teil unserer täglichen Kochroutine geworden. Sowie der hiesige Brauch, zu allem Reis zu essen. Die Küche ist an sich um einiges fettiger, da wirklich alles frittiert wird. Selbst die Nudeln vor dem Kochen. Zum Ausgleich gibts frisches Obst vom Markt, der hier ein Labyrinth aus sich türmenden Lebensmitteln darstellt. Unser Retter Fernando, der uns jedesmal aus dem Wirrwarr von verschiedensten Farben und Gerüchen führt, ist unter anderem auch für den Einkauf der Lebensmittel verantwortlich. In Deutschland waren wir unterschiedlichen Gerichten verfallen. Hier ist unser Herz im Sturm von dem reichen und einzigartigen Geschmack der Papaya erobert worden.

„Wir freuen uns auf jeden neuen Tag…“

Unsere Hauptaufgabe ist es momentan das Kinderheim auf Vordermann zu bringen, damit die Kinder bald kommen können. Obwohl dieses Projekt eine Tagesstätte für Kinder wird, bleibt die Bezeichnung eines Heims bestehen, vor allem da auch Mütter mit ihren Kindern gelegentlich übernachten werden. Das Dach ist bereits erneuert worden und die Malerarbeiten nähern sich dem Ende. Dank vieler starker Hände werden die Wände also bunter, der Boden glänzender und die Zimmer bewohnbarer. Wir hoffen alle bis Anfang Oktober fertig zu werden und die Kinder aufzunehmen, auf die wir uns schon freuen. Bis dahin wird der Putzlappen und der Besen noch einige Male geschwungen werden müssen, aber trotzdem freuen wir uns auf jeden neuen Tag und die Überraschungen, die er mit sich bringt!

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„Keine Vorurteile haben und jeden Menschen so annehmen wie er ist.“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 21. Juli 2015 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Bella über ihre Erfahrungen an der Linda Vista Universität in Mexiko.

Mexiko anders als erwartet

Mexiko – ein Land, bei dem viele Menschen an Sonne, Strand und Meer oder an Tequila und Drogenkartelle denken. Auch mir ging es nicht wirklich anders. Doch erst einmal hier angekommen, lernt man die vielen anderen Facetten dieses wunderschönen Landes kennen. Da ich davon ausging, dass es hier in Mexiko sehr warm ist (ist ja schließlich ein tropisches Land), habe ich hauptsächlich sommerliche Kleidung eingepackt. Das mag zwar für viele Orte Mexikos stimmen, aber für die Universität Linda Vista leider nicht. Während es im Sommer recht angenehm ist und das Klima dem deutschen Sommer ähnelt, kann es im Winter doch mal ganz schön kalt werden. Da musste ich mir nachträglich doch noch warme Pullover kaufen 😀

Respekt muss man sich verdienen

Aber kommen wir zum wirklich wichtigen Thema. Was mache ich hier überhaupt? Ich arbeite als Englischlehrerin für alle möglichen Altersgruppen. Nicht etwa als Nachhilfelehrerin, nein. Sondern als ganz normale Lehrerin mit Klassengrößen von 10 bis 25 Schülern. Besonders am Anfang war es nicht leicht. Da muss man sich erstmal daran gewöhnen, den ganzen Unterricht vorzubereiten und vor allem aber musste ich mir erstmal den nötigen Respekt meiner Schüler erarbeiten. Das war gar nicht so einfach. Besonders nicht bei den Schülern, die älter sind als ich. Doch nach einiger Zeit haben wir uns kennengelernt und eine wirklich gute Beziehung zueinander aufgebaut. Irgendwie schließt man dann doch alle seine Schüler ins Herz (auch die, die vielleicht öfter mal Unfug machen). Da bekommt man dann zum Geburtstag einen Kuchen und andere Geschenke oder man lässt sich während des Unterrichts mal dazu hinreißen, nicht Englisch zu lernen, sondern über das Leben im Allgemeinen zu reden. Diese Zeiten sind immer besonders schön, weil man seine Schüler da alle noch besser kennenlernt.

 Schüler ins Herz geschlossen

Nach all dieser Zeit hier in Mexiko habe ich aber vor allem eins gelernt: keine Vorurteile zu haben und jeden Menschen so anzunehmen wie er ist. Vielleicht sind Menschen anders als wir, aber das heißt nicht, dass sie schlechter sind. Sie sind ganz einfach anders. Und wenn man dann erstmal über seinen Tellerrand hinausschaut, merkt man, dass man auch diese Menschen in sein Herz schließen kann!

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Ein Jahr Linda Vista



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 23. Juni 2015 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Lina über ihre bisherigen Erfahrungen an der Linda Vista Universität in Mexiko.

Meine Arbeit an der Campus Linda Vista Universität in Mexiko

Ich bin für ein Jahr auf dem wunderschönen Campus der Linda Vista Universität und arbeite als Englisch-Lehrerin in der Unter-/ Mittel- und Oberstufe und halte Universitätskurse. Die Universität liegt mitten in den Bergen, fernab von Städten, aber sehr schön in die Natur eingebettet. Man ist eingerahmt von Wald, Bergen und das kleine Dorf „Pueblo Nuevo Solistahuacan“ liegt fünf Minuten mit dem Taxi entfernt. Dort findet man alles, was man braucht! Meine Arbeit als Lehrerin ist sehr anstrengend, aber dafür abwechslungsreich und sehr prägend. Die Schüler haben einen unglaublichen Einfluss, wenn man mit ihnen ein komplettes Jahr verbringt. Auf dem Campus selbst gibt es die verschiedenen Fakultäten der Universität, eine Mensa, ein Jungen- und Mädchen-Internat, die Gemeinde, und einen kleinen Campus-Laden wo man das Nötigste kaufen kann (zu unheimlich überteuerten Preisen!).

Unheimlich viel gelernt!

Ich habe in diesem Jahr bis jetzt schon unheimlich viel erlebt und habe mich persönlich sehr weiterentwickelt! Es prägt sehr, mit anfangs fremden Menschen zusammenleben zu müssen und in einem Land zu sein, dessen Sprache man kaum spricht (in meinem Fall gar nicht). Jedoch kann ich versichern, dass man sich sehr schnell an die mexikanische Lebensweise gewöhnt, denn sie sehr herzlich und offen ist! Obwohl die Gemeinde konservativ ist, was in den lateinamerikanischen Ländern so üblich ist, zwingen sie einem nichts auf und sind nicht aufdringlich, wenn man andere Ansichten des Glaubens vertritt. Die Menschen hier sind ganz wunderbar und helfen, wo sie nur können. Trotz allem sollte man sich vielleicht einen Kindle oder iPad mitnehmen und sich ein paar gute Bücher herunterladen, denn in der Regenzeit ist die Freizeitgestaltung stark beschränkt. Nichtsdestotrotz ist es eine wunderbare Erfahrung, die mich Gott näher bringt, viel reifer und zu einem besseren Menschen gemacht hat.

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„Wieder etwas gelernt!“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 25. Mai 2015 von ADRAlive-Team

Ein Bericht des ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Johannes über seine bisherigen Erfahrungen auf den Philippinen.

Mein Leben war schon vor meinem Freiwilligendienst auf den Philippinen ein stetes Ausdenken, Ausschau halten, Ausprobieren. Von Wissbegier angetrieben, lebte ich lange Zeit auf recht turbulente Weise vor mich hin. Alles wollte ich wissen oder zumindest mehr, als alle anderen. Ich lernte dies und dann jenes, während ich erstgenanntes wieder vergaß. Ich meinte, für meine Lebenssuppe das perfekte Rezept gefunden zu haben, indem ich nur übermütig mehr und mehr Zutaten hinzugab, anstatt nach einem besonderen Geschmack zu suchen. Erfolg und Zufriedenheit würden folgen, davon war ich überzeugt, wie der Mann, der versuchte, dem Regenbogen nachzulaufen. Genau diese Einblicke aber, die ich aufgrund meines Ehrgeizes haben durfte, wusste ich dabei nie wirklich wertzuschätzen.

Neue Erfahrung führt zum Umdenken

Erst eine ganz neue Erfahrung bewirkte dann mein Umdenken: mein einjähriger Freiwilligendienst am CCT Campus für Straßenkinder in Magdalena auf den Philippinen. In die Rolle des Lehrers, Vorbilds und Freunds dieser Kinder und Jugendlichen gestoßen, war ich plötzlich nicht mehr nur für meinen eigenen Lernfortschritt verantwortlich. Vielmehr war plötzlich von Bedeutung, was ich meinen Schülern beizubringen vermag, den wohl unbelehrbarsten Wesen auf diesem Planeten.
– Unbelehrbar, weil sie bereits alles wissen, was sie wissen müssen, nämlich, um auf der Straße zu überleben. Was kann ich einem Kind noch mitgeben, das halb so groß ist wie ich, aber schon weit mehr durchgestanden hat, als ich in meinen schlimmsten Albträumen?
– Unbelehrbar, weil sie alles wissen, was sie wissen sollen. Was kann ein mit Perspektiven überschütteter Träumer, wie ich, einem Kind, dem selbst die Trägerorganisation kaum einen Schulabschluss zutraut, über seine eigene, offensichtlich begrenzte Zukunft erzählen?
– Unbelehrbar natürlich auch, weil sie im Grunde auch nichts wissen wollen, diese Kinder, die scheinbar noch nie einen Gedanken an Lebenssinn und Lebensziele verschwendet haben.

Und auf einmal kam ich mir so fehl am Platz vor, mein Kopf angefüllt mit nutzlosen Daten und Fakten, Ideen aus einer anderen Welt. Ich konnte für diese Kinder kein Brot der Erkenntnis backen, wie ich mir das vielleicht gewünscht hatte, denn das gute, alte Mehl des Wissens gab es hier einfach nicht im Angebot. Selbst der Weizen des Interesses wollte erst gepflanzt werden, als ein kleiner Samen der Inspiration im fruchtbaren Acker der Liebe und des Vertrauens. Dies ist also meine Aufgabe: Mit Enthusiasmus und gutem Vorbild den Kindern die Lust zum Lernen, zum Schaffen, zum Werden einzuhauchen.

„In der Realität ist es nicht Wissen, sondern Weisheit, die uns Menschen wirklich verändert…“

Das Prinzip dieser Methode ist natürlich die Einfachheit des Lernangebots. Um die Kinder zu erreichen, musste ich von meinen eigenen intellektuellen Ansprüchen Abstand nehmen. Und während ich das Gefühl hatte, Eindruck bei meinen Schülern zu hinterlassen, schien mein eigener Lernfortschritt gleichsam auf der Strecke zu bleiben. Mit der Zeit hatte ich mehr und mehr das Gefühl abzustumpfen, auf der Stelle zu laufen. Ich hungerte nach Wissen, außer Acht lassend, dass Wissen, wie es kommt und geht, für die Seele, für das Leben kaum Bedeutung hat. Im Leben lernt man nicht, wie einst in der Schule, wo Lernfortschritt etwas Messbares ist, auf Fleiß allein beruhend. In der Realität ist es nicht Wissen, sondern Weisheit, die uns Menschen wirklich verändert – die Lehren des Lebens. Wir sind uns meist nicht bewusst, wenn wir diese lernen, noch weniger können wir die Auswirkungen des Gelernten erfassen.
Oft lernen wir am Meisten, wenn wir meinen, überhaupt nichts Neues zu erfahren. Wenn wir planlos sind, fassen wir die größten Visionen. Wenn wir uns fremd fühlen, lernen wir zu schätzen, was wir haben. Immer wenn wir uns in Eintönigkeit wähnen, suchen wir nach den Schätzen unseres Lebens. Und immer wenn wir verzweifelt sind und aufgeben wollten, sind wir bereits dabei, unsere Erwartungen zu übertreffen.

„Ich habe in Magdalena ein Zuhause gefunden.“

Denn es geht im Leben nicht darum, in Ruhe und Sicherheit zu sein. Es geht ja nicht einmal darum, Antworten zu finden. Es geht nur darum, die richtigen Fragen zu stellen und nie aufzuhören, Fragen zu stellen. Antworten schenkt uns Gott immer zum richtigen Zeitpunkt.
Ja, vor allem meine Beziehung zu Gott hat sich während meines Dienstes vertieft. Gott, der jeden Moment meines Lebens gestaltet, um mich zu belohnen oder zu belehren, diesen Gott habe ich in den Herausforderungen meines Dienstes gefunden. Mein Vertrauen zu Ihm wächst mit jeder Schwierigkeit, die ich meistern darf. Seit Gott mein Lehrer ist, kenne ich meinen Weg, zu dem ich, selbst wenn ich dann und wann einmal irre, immer wieder zurück finden kann.
Acht Monate sind mittlerweile vergangen. Ich habe in Magdalena ein Zuhause gefunden und bin dennoch ein völlig Fremder. Mein Alltag ist ein wundervoller Mix aus überraschenden und ermüdenden, nervtötenden und unbeschreiblich schönen Ereignissen. Ich lerne – bewusst und unbewusst. Ich lebe. Immer noch. Endlich. Sinnvoll.

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„Bloß keine Erwartungen haben!“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Sonntag, 08. Februar 2015 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Gesine über ihre bisherigen Erfahrungen in Albanien.

Aller Anfang ist schwer

„Bloß keine Erwartungen haben!“ Das habe ich bei jedem ADRA-Seminar gesagt und ich meinte es auch so. Aber natürlich hat sich jeder von uns 17 Weltentdeckern Gedanken gemacht, wie es sein wird, wie es aussehen, riechen und sich anfühlen wird.

Als Lisa und ich in unser Auslandsjahr nach Albanien gereist sind, wurden wir von viele unerwarteten Dingen überrascht. Von kleinen Dingen wie, dass man hier entweder ohne Probleme zu spät sein kann oder eine Stunde vor der Verabredung im Bett liegend angerufen wird, derjenige sei jetzt schon da und man solle doch bitte auch ganz schnell auftauchen – oder von großen Dingen, wie drei Wochen keine Arbeit zu haben, weil buchstäblich ganz Tirana Urlaub macht.

Als die Arbeit dann begann, war der Start schwer. Die Sprache war schwer, das morgendliche Aufstehen ebenso … Anstatt, dass ich sofort Vorschulunterricht mit Roma-Kindern machen konnte, saßen wir beide im Büro und fragten uns, warum für uns nichts voranzugehen schien. Und da merkte ich, dass ich natürlich Erwartungen an die Zeit hier in Albanien gehabt hatte. Aber wie geht man nun damit um, wenn diese scheinbar enttäuscht werden? Das war meine größte Herausforderung in den vergangenen dreieinhalb Monaten.

Ins Bett verkriechen kam für mich nicht in Frage!

Optimismus, Beschäftigung und niemals die Hoffnung aufgeben

Ich habe gelernt, hat man diese Mittel zur Verfügung, kann man unglaublich viel erreichen. Mein Leben hat sich durch sie total verändert. Ich habe jetzt Hobbys, denen ich nachgehe, Freunde, mit denen ich mich treffen und Orte zu denen ich gehen kann, Möglichkeiten meine von Gott gegebenen Gaben einzubringen – nicht zuletzt im Unterricht, der nun auch begonnen hat!

Dreimal die Woche fahre ich jetzt nach Fushe Kruja, eine Stadt in der Nähe von Tirana, in der ADRA Albaniens aktuelles Projekt mit einer Roma Gemeinde stattfindet. Dreimal die Woche bereite ich mich auf den Unterricht mit zwei- bis achtjährigen Roma-Kindern vor, die vom „Ich bin ein Kind,“ bis zum ABC noch alles lernen. Und dreimal die Woche werde ich von ihrem Lachen und ihren Begrüßungen „umgehauen“, staune über die Freude in ihren Gesichtern und die Freude, die sie in meinem Herzen auslösen.

Und schon macht die Arbeit Spaß, die Sprache erschließt sich Stück für Stück und es gibt 1.000 Gründe, für die man es liebt, morgens aufzustehen und ein Weltentdecker zu sein.

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Ein Jahr im Kinderheim „Regenbogen der Hoffnung“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 04. November 2014 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Luise über ihre bisherigen Erfahrungen in der Republik Moldau.

Unsere Arbeit im Kinderheim „Regenbogen der Hoffnung“

Seit Anfang September bin ich nun hier, in der schönen Republik Moldau. Ich realisiere es erst jetzt (nach über einem Monat), dass ich diesen Schritt gewagt habe, für ein Jahr in einem fremden Land tätig zu sein. Und ich weiß, dass ich es nie bereuen werde 🙂 Gemeinsam mit einer anderen Freiwilligen, ihr Name ist Rebecca, arbeite ich im Kinderheim „Regenbogen der Hoffnung“ mit über 20 Kindern im Alter von 7 bis 17 Jahren zusammen. Diese Kinder kommen aus schwierigen Familienverhältnissen zu uns und finden hier ein geordnetes und liebevolles Zuhause. Von Anfang an waren sie sehr offen uns gegenüber und wir genossen schon am ersten Arbeitstag einige zaghafte Umarmungen, die nach einiger Zeit zu stürmischen Begrüßungen umschwenkten. 🙂

Wir als Freiwillige im Kinderheim „Regenbogen der Hoffnung“ haben wir die Aufgaben, als Hauswirtschaftler, Hausmeister, Nachhilfelehrer, Erzieher, Schwester und Freundin zu agieren. Das Erlernen der Sprache ist im Moment noch eine der größten Herausforderungen, die wir zu bewältigen haben. Deswegen sind wir gleichzeitig auch Schüler. Unsere Rumänischlehrerin sowie die Kinder helfen uns, die rumänische Sprache näher zu bringen. Aber bis wir richtig sprechen können, werden wohl noch einige Monate vergehen.

Rebecca und ich sehen weitere, wichtige und spezielle Aufgaben für uns, die uns jeden Tag motivieren. „Hoffnung geben, Liebe und Vertrauen schenken, Freude machen und erziehen“. Gerade weil die Kinder im Regenbogen der Hoffnung unsere Nähe und Zärtlichkeit suchen, merken wir wie nötig sie Liebe und Geborgenheit brauchen. Gott schenke uns die Kraft, seine Liebe an sie weiterzugeben!

Das Drumherum

Ich habe mich schnell an die Unterschiede zu Deutschland gewöhnt, z. B. an das Bus- und Autofahren, den Fahrstil, dreistündige Gottesdienste, die „Mülltrennung“, günstige Nahrungsmittel, an das viele leckere Obst auf dem Piata (Wochenmarkt), wild herumlaufende Katzen und Hunde, die an Containern ihr Zuhause gefunden haben, an die Andersartigkeit der Musik sowie an das schöne Wetter hier in Moldova. Wir haben im Moment Herbst und er kommt uns viel viel schöner vor als in Deutschland, da die Sonne wunderschön durch die bunten Blätter scheint.

Wir erlebten in dieser Zeit schon etliche schöne Ereignisse, wie z.B. typisch moldauische Konzerte oder einfach einen tollen Spaziergang durch das Dorf bzw. über den Piata. Wir begegneten lieben Menschen, die uns halfen in Chisinau, der Großstadt von Moldova, zurechtzufinden. Froh sind wir über die große Gemeinde mit den zahlreichen Jugendlichen, die wir hoffentlich noch besser kennenlernen werden und über unseren Mentor, der für uns schon in der kurzen Zeit, wie ein großer Bruder geworden ist! Für dies alles sind wir Gott echt dankbar. Dankbar bin ich auch für das, was noch kommen mag und freue mich so sehr auf diesen Moment eine ordentliche rumänische Konversation zu führen. 🙂

Ich blicke voller Zuversicht auf die kommenden 10 Monate! 🙂

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Helfen und sich helfen lassen – mit dem nötigen Feingefühl



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Mittwoch, 29. Oktober 2014 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Hannah über ihre Erfahrungen in Bolivien.

„Give me hands to touch the hurting“ – So wird es in einem Lied der NebbletFamiliy gesungen. Die darin ausgedrückte Bitte beinhaltet auch den Wunsch zu helfen – mit dem nötigen Feingefühl.
Jeder Freiwillige geht mit der Motivation „helfen“ zu wollen ins Ausland, doch am Ende stellt sich einem die Frage, ob man wirklich helfen konnte? Wurde nachhaltig etwas verändert oder war der Einsatz umsonst, da die Menschen nach dem Abschied möglicherweise wieder in ihre alten Tagesabläufe zurückfallen? Fragen wie diese waren ständige Begleiter in den letzten Wochen in Bolivien.

Gerade bei der Arbeit mit Kindern können Veränderungen ihrer Verhaltensweisen bzw. Ergebnisse der Erziehung nicht von den einen auf den anderen Tag erwartet werden. Doch wenn 11 Monate Zeit, Nerven, Liebe und Geduld investiert werden, wird schon die kleinste Veränderung bemerkt – mit dem nötigen Feingefühl. Für die Arbeit mit den Jungen im Kinderheim „Foundacion Sión“ wird das genannte Feingefühl benötigt und auch entwickelt. Die Kinder spielen, machen Hausaufgaben, raufen miteinander und streiten. Vor allem beim Letztgenannten muss sich langsam herangetastet werden. Das Lösen von Konfliktsituationen zwischen den Jungen ist jedes Mal eine Herausforderung, da jedes Kind seine eigene Sicht auf die Dinge hat und auf sein Recht pocht. Die Perspektive des Kindes zu verstehen und eine Lösung für die Streitenden zu finden, dabei sind Geduld und Neutralität gefragt. Auch wenn es bei jedem neuen Streit, bei jeder kleinen Diskussion so scheint, als ob die Jungen nichts dazu gelernt hätten, lernen sie doch schon währenddessen eine Menge. Und sei es nur, leiser zu streiten, damit wir nichts davon mitbekommen.

Die Zeit ging im Nachhinein sehr schnell um und verändert wurde viel, auch nachhaltig. Dabei beziehe ich mich nicht nur auf Tagesabläufe, das Umräumen von Möbeln, die Ernährung oder Spiele. Die Kinder und wir haben uns aneinander gewöhnt, jetzt können wir einschätzen in welcher Situation wer wie reagiert. Jetzt wissen wir, welches Spiel angesagt ist und wer Hilfe bei den Aufgaben für die Schule braucht. Die Kinder haben sich verändert und in den meisten Fällen zum Positiven. Wörter wie „Bitte“ und „Danke“ sind in ihrem Wortschatz vorhanden und ein Großteil weiß sie auch zu benutzen. Doch was noch viel wichtiger ist: die Kinder uns, sie haben mich verändert – mit dem nötigen Feingefühl. Wenn es auch in den Monaten hier nicht ganz einfach war, so haben wir uns gegenseitig dadurch getragen und voneinander gelernt, zum Beispiel hat unser Jüngster Lesen und Schreiben gelernt und im Gegenzug durfte ich lernen, dass es sich lohnt, sich mit ihm hinzusetzen und zu üben, auch wenn wir beide manchmal dazu keine Lust hatten. An dem Ergebnis, dass er jetzt schon kurze Geschichten lesen kann, erfreuen wir uns beide. Veränderungen, Erfolge und Misserfolge begleiten uns unser ganzes Leben lang, Erwachsene wie Kinder. Ich habe in diesem Jahr viel mehr von den Kindern gelernt, als sie von mir und die Arbeit mit ihnen hat mich sehr erfüllt.

„Give me hands to touch the hurting“ – Jeder kann helfen und etwas verändern und mit Dankbarkeit und großer Zufriedenheit kann ich sagen, dass ich nicht nur „Foundacion Sión“ unterstützen konnte, sondern die Kinder auch bei mir etwas verändert haben.

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Costa Rica – eine komplett andere Welt



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 09. Oktober 2014 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Sharon über ihre bisherigen Erfahrungen in Costa Rica.

Seit ca. einem Monat lebe ich nun schon hier in Costa Rica, auf dem Campus von UNADECA (Universidad Adventista de Centro America). Ich kann mich noch genau erinnern, also wir am Flughafen von unserer Vorgängerin abgeholt wurden. Wir waren zwar müde von der Reise, aber man hat es uns nicht angemerkt, denn die Aufregung war viel zu groß. Endlich waren wir da, endlich war es Zeit etwas Neues zu erleben.

Als erstes haben wir gemerkt, dass die Jahre Spanisch-Unterricht in der Schule hilfreich waren, aber noch lange nicht ausreichten, um sich zu verständigen. Mit Englisch kommt man hier leider nicht weit, obwohl viele Englisch lernen wollen. Die zweite große Umstellung war die Zeit. Die ersten Nächte konnten wir ab drei Uhr nicht mehr schlafen, also haben wir sobald die Sonne aufging den Campus erkundet und uns gleich einmal ein bisschen verlaufen. Der Campus ist sehr schön, eine schöne Gemeinde, eine neue Mensa und dazwischen immer viel Grün, was dem Campus eine natürliche Atmosphäre gibt. Hinter unserem Haus stehen eine Reihe von Mango-Bäumen, deren Früchte wir auch ernten dürfen.

Die größte Umstellung war aber das Essen hier in Costa Rica. Bis heute bin ich es noch nicht wirklich gewohnt, Reis und Bohnen zu jeder Mahlzeit zu essen (Ja zu jeder, auch zum Frühstück!). Ich wusste gar nicht, wie viele Gerichte man mit Bohnen machen kann. Besonders gut sind die Baleadas (ein typisches Gericht aus Honduras) oder die Pupusas (ein typisches Gericht aus El Salvador). Jeden Freitag gehen wir auf den Markt und kaufen eine Menge leckeres Obst, von dem man in Europa nur träumen kann: frische Mangos, Ananas, Papaya, Kokosnuss und vieles mehr.

Unsere Arbeit am Campus in Costa Rica:

Wir geben Einzelunterricht und Nachhilfe in Englisch. Am Morgen kommen meistens Erwachsene, Studenten oder Kleinkinder und am Nachmittag unterrichten wir die Schüler aus der Schule. Wir lernen mit ihnen Vokabeln oder machen mit ihnen die Hausaufgaben . Man braucht ein paar Stunden bis die Schüler sich öffnen, aber dann nehmen sie dich schnell in ihre Herzen auf. Dadurch, dass wir ihnen bei den Hausaufgaben helfen, keine Aufgaben verteilen, und sie durch den extra Unterricht gute Noten im Test bekommen haben, freuen sie sich immer auf unseren Unterricht.

Immer wieder merke ich, dass wir unseren Schüler nicht nur Lehrer sein sollten sondern auch Freunde. Einige meiner Schüler haben Probleme in der Schule und freuen sich über ein offenes Ohr und eine Umarmung. Obwohl ich erst seit einem Monat hier bin, weiß ich jetzt schon, dass dieses Jahr etwas ganz besonderes wird und ich die Zeit, Freunde und Erfahrungen hier sehr vermissen werde.

Aber bis dahin habe ich noch ganze elf Monate in diesem wunderschönen Land mit diesen lieben Menschen!

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„Be the change you want to see in the world!“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Samstag, 09. August 2014 von ADRAlive-Team

Ein Bericht der ADRA “weltwärts”-Freiwilligen Vivien über ihre bisherigen Erfahrungen in Costa Rica.

Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, als ich die Zusage für mein freiwilliges soziales Jahr bekommen habe. Es ging an die adventistische Universität UNADECA in Costa Rica, in der ich im Sprachzentrum „ Centro de idiomas“ als Englisch- und Nachhilfelehrerin arbeite.

  • Ein Jahr für andere Menschen geben, große und kleine Erfahrungen machen.
  • Dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird und dazu beitragen, dass etwas verändert werden kann.
  • Mich von einer neuen Kultur, Sprache und den Menschen faszinieren und verändern lassen.

Das waren meine Ziele und Hoffnungen und das alles mit dem Segen und der Führung von unserem großen Gott. Eine tolle Erfahrung, die ich in dem Jahr machen durfte, war die einwöchige Reise in ein indigenes Dorf Costa Ricas. Jedes Jahr fährt der Abschlussjahrgang der Krankenschwesterstudenten der Universität UNADECA in ein solches Dorf, um dort die Menschen in Vorträgen über verschiedenene Gesundheitsthemen aufzuklären wie die Wichtigkeit von sauberem Trinkwasser, Heilpflanzen und einem gesunden Selbstwertgefühl. Außerdem helfen die Studentien in der Dorfgemeinschaft. Wir deutschen Freiwilligen durften die Krankenschwesterstudenten begleiten und haben uns um die Betreuung und verschiedene Aktivitäten für die Kinder gekümmert.

Ich habe Costa Rica von einer ganz anderen Seite kennen- und lieben gelernt. Wir haben das Gebäude einer Klinik gestrichen, in einem Fluss gebadet, den Dschungel bei Hausbesuchen der Dorfbewohner erkundet und die tollsten Früchte, u.a. die Kakaofrucht kennengelernt. Doch das Beste für mich war die Zeit mit den Kindern. Die Kinder sind etwas ganz Besonderes und selbst in den wenigen Tagen haben wir sie durch die Spiele und Aktivitäten so gut kennengelernt und lieb gewonnen, dass es schwer fiel, Abschied zu nehmen.

Eine besondere Erfahrung durfte ich in dieser Woche mit einem kleinen Mädchen machen. Dieses Mädchen war jeden Tag bei allen Aktivitäten, davor und danach bei uns. Am letzten Abend kam sie zu uns und meinte traurig, dass ihre Eltern sie heute Abend nicht zu unserer letzten, besonderen Kinderaktivität schicken würden. Deshalb haben ein Pastor und ich mit den Eltern geredet und sie zu der Veranstaltung eingeladen. Am Abend kam sie auf mich zugelaufen und hat mich stürmisch umarmt.

„Meine Eltern schicken mich heute Abend zu euch“ rief sie mir strahlend entgegen. In diesem Moment wusste ich, warum es für mich immer ein Traum gewesen ist, dieses Jahr zu machen. Für Momente, wie diese. Für die kleinen Freuden im Leben, die etwas verändern.

„Manchmal sind es besonders die kleinen Dinge, die Großes bewirken.“

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