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	<title>ADRA live! &#124; Freiwillige weltwärts Hilfsorganisation Dienste Einsätze Inland Ausland</title>
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	<description>ADRA live! &#124; Freiwillige weltwärts Hilfsorganisation Dienste Einsätze Inland Ausland</description>
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		<title>Ein Jahr bei den Kindern in Moldawien</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>&#34;weltwärts&#34;-Freiwilliger/em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht des ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Claudio Die Zeit vergeht wie im Flug. Nun bin ich schon über vier Monate in Moldawien und fühle mich hier sehr wohl. Die ersten Wochen: Aufregung pur Die ersten Wochen meines Freiwilligendienstes waren sehr aufregend, da für mich vieles neu war: neue Wohnung, neue Gemeinde und auch neue Freunde. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Bericht des ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Claudio</em></p>
<p>Die Zeit vergeht wie im Flug. Nun bin ich schon über vier Monate in Moldawien und fühle mich hier sehr wohl.</p>
<p><strong>Die ersten Wochen: Aufregung pur</strong><br />
Die ersten Wochen meines Freiwilligendienstes waren sehr aufregend, da für mich vieles neu war: neue Wohnung, neue Gemeinde und auch neue Freunde. Vor allem aber durfte ich mich über weitere vier Wochen puren Sommer freuen.</p>
<p><strong>Im Tonstudio von ADRA Moldawien</strong><br />
</p><div class="FrameHolderR" style="width:262px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2012/01/23012012_Moldau-11.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Kaum waren wir in Moldawien angekommen, erwartete uns schon die erste spannende Aufgabe. Christian und ich durften gemeinsam mit Eva, einer ehemaligen ADRA-Freiwilligen, einen Werbefilm über das Kinderzentrum „Curcubeul Sperantei“ (Regenbogen der Hoffnung) in deutscher Sprache aufnehmen. Das war sehr aufregend und hat uns allen viel Spaß gemacht.</p>
<p><strong>Alltägliche Aufgaben im Zentrum</strong><br />
Das Kinderzentrum „Curcubeul Sperantei“ befindet sich in einem kleinen Ort namens Vadul lui Voda, 30 Kilometer von der Hauptstadt Chisinau entfernt. Diese Strecke fahren wir täglich in Kleinbussen, die zwar eng und nicht selten überfüllt sind, uns aber viel schneller ans Ziel bringen, als die normalen Busse. Vormittags, wenn die Kinder noch in der Schule sind, haben wir Zeit, den Mitarbeiterinnen zu helfen. Bei dem großen Gelände und den vielen aktiven Kindern fallen ständig Reparaturen und Sanierungen an. So hatten Christian und ich zum Beispiel Gelegenheit, das Gartentor neu zu lackieren. Jetzt erstrahlt es wieder in neuem Glanz und kann hoffentlich noch einige Jahre seinen Zweck erfüllen.</p>
<p>Zurzeit beherbergt das Heim 14 Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren, mit denen wir jeden Tag zusammen essen, spielen und lernen.  Aber auch die anfallenden Hausarbeiten, wie zum Beispiel die Grundreinigung der Schlafzimmer erledigen wir zusammen. Oft spielen wir mit den Kindern draußen im großen Garten oder gehen mit ihnen an den naheliegenden Fluss, um dort mit ihnen zu schwimmen &#8211; vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Es macht mir großen Spaß, Zeit mit den Kindern zu verbringen und mit ihnen viele tolle Sachen zu erleben.</p>
<p><strong>Stadtfest von Chisinau</strong><br />
<div class="FrameHolder" style="width:262px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2012/01/23012012_Moldau-2.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Am 14. Oktober 2011 feierte die Hauptstadt ihren 575. Geburtstag. Im Rahmen der Feierlichkeiten gab es im Stadtzentrum mehrere Bühnen mit Live-Musik, Imbissstände und Ausstellungen jeglicher Art. Auch wir vom Kinderzentrum waren mit einem Stand vertreten. Um Spenden für das Kinderheim zu sammeln, haben wir dort verschiedene Aktivitäten und Gewinnspiele angeboten. Es gab einen Stand zum Kinderschminken und wer wollte, konnte sein Glück an unserem selbst gebastelten Glücksrad versuchen oder einen selbst gemachten Kühlschrankmagneten erwerben. Insgesamt war das Kinderheim mit der Aktion sehr erfolgreich, dank der Hilfe von über 20 freiwilligen Mitarbeitern aus den Ortsgemeinden und natürlich den Kindern aus dem Heim.</p>
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		<title>Ein Tag im Kindergarten „Gotitas de Luz“</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 14:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>&#34;weltwärts&#34;-Freiwilliger/em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Als Freiwilliger im Ausland]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Ulrike Hola! Ich bin Ulrike und arbeite seit September 2011 für ein Jahr im Kindergarten „Gotitas de Luz“ in Bariloche, Argentinien. Hier gibt es drei große Räume, in denen sich die Kleinkinder, in den Altersgruppen von 2 bis 4 Jahren, aufhalten. Die meiste Zeit verbringe ich mit der Gruppe der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Ulrike</em></p>
<p>Hola! Ich bin Ulrike und arbeite seit September 2011 für ein Jahr im Kindergarten „Gotitas de Luz“ in Bariloche, Argentinien. Hier gibt es drei große Räume, in denen sich die Kleinkinder, in den Altersgruppen von 2 bis 4 Jahren, aufhalten. Die meiste Zeit verbringe ich mit der Gruppe der 2-Jährigen, insgesamt 13 Kinder. Es macht mir großen Spaß, diese Kinder auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Wir haben viel Freude zusammen. Zusammen lachen, lernen und schöne Momente teilen &#8211; eine wunderbare Arbeit!</p>
<p>Normalerweise sieht der Tagesablauf etwa so aus:</p>
<p></p><div class="FrameHolderR" style="width:200px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/12/Argentinien_Bilder-malen.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Wir fangen mit einer Begrüßungsrunde an, in der wir einige Lieder singen. Dann  haben die Kinder freie Spielzeit. Zusammen wird gebastelt, gemalt oder gemacht, was uns sonst noch so in den Sinn kommt. Danach dürfen sich die Kids im Garten oder im großen Salon so richtig austoben. Nach dem Toben versammeln wir uns wieder, um gemeinsam Kakao oder Tee zu trinken und Kekse zu essen. Zum Abschluss lese ich den Kindern ab und zu noch eine spannende Geschichte vor oder wir singen ein paar Lieder und dann sind die drei Stunden Kindergartenzeit auch schon wieder vorbei.</p>
<p>Vor etwa zwei Wochen haben wir gemeinsam mit den Kindern Alfajores zubereitet. Das sind leckere Kekse, gefüllt mit „Dulce de Leche“, einer sehr süßen Karamellcreme. Diese Kekse lieben die Kinder.</p>
<p><div class="FrameHolder" style="width:260px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/12/Argentinien_Kekse-backen.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Zuerst werden natürlich die Hände gewaschen, anschließend, wenn alle sitzen und einigermaßen ruhig sind , zeigen wir ihnen, wie die Kekse zubereitet werden. Und dann geht’s los. Fleißig sind die Kleinen am Hantieren und sehr bemüht, ihre Finger nicht all zu oft zum Mund wandern zu lassen.J Das gelingt zwar nicht immer, aber der gute Wille zählt. Zum Schluss essen wir die Alfajores dann zu Kakao und Tee.</p>
<p>Jetzt sind allerdings erst einmal Ferien bis Ende Februar. Also werde ich mit den zwei anderen ADRA-Freiwilligen draußen auf dem Gelände arbeiten.</p>
<p><em>Hasta Pronto! Saludos Uli</em></p>
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		<title>Ein Jahr im Baby-Waisenheim “Cradle of Love” in Tansania</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 08:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>&#34;weltwärts&#34;-Freiwilliger/em</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges Soziales Jahr in Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfe für Kinder in Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschrieben von der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Sarah. Ich finde es erstaunlich, wie schnell auch hier die Zeit vergeht, denn jetzt sind seit meiner Ankunft in Tansania schon mehr als zwei Monate vergangen. Natürlich hatte ich am Anfang Bedenken und fragte mich, wie es wohl sein würde und was mich erwartet? Wir Freiwilligen wurden von ADRA zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Geschrieben von der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Sarah.</em></p>
<p></p><div class="FrameHolderR" style="width:260px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/11/bericht_sarah.png" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Ich finde es erstaunlich, wie schnell auch hier die Zeit vergeht, denn jetzt sind seit meiner Ankunft in Tansania schon mehr als zwei Monate vergangen. Natürlich hatte ich am Anfang Bedenken und fragte mich, wie es wohl sein würde und was mich erwartet? Wir Freiwilligen wurden von ADRA zwar sehr gut vorbereitet, aber trotzdem verschwanden die Bedenken nie ganz aus meinem Kopf und ich bin sicher, meinen Kollegen ging es da ähnlich. Schließlich ist es nicht ganz ohne, seine Heimat und sogar sein Heimatland zu verlassen und ein Jahr in einem noch fremden Land zu verbringen.</p>
<h2>Ein zweites Zuhause</h2>
<p><div class="FrameHolder" style="width:260px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/11/rosi-mit-neuen-Eltern_sarah.png" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Doch seltsamerweise habe ich mich hier in Tansania nie wirklich fremd gefühlt. Lilli (eine weitere ADRA-Freiwillige) und ich haben uns von Anfang an wie Zuhause gefühlt. Vielleicht mag das auch der Grund sein, warum die Zeit wie im Fluge vergeht. Ich liebe es, mit den Kindern zu spielen, sie zu knuddeln und mitzuerleben, wie sie sprechen und laufen lernen. Viele von ihnen haben schwere Schicksalsschläge hinter sich und sprühen trotzdem vor Lebensfreude. In der kurzen Zeit, die wir hier sind, haben wir schon zwei Adoptionen miterleben dürfen und sind froh, beide Kinder in gute Hände vermittelt zu wissen. Trotzdem konnte ich die eine oder andere Träne nicht zurückhalten, als Rosi mit ihren neuen Eltern unser Gelände verließ. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Kinder und Babys einem so schnell ans Herz wachsen. Mittlerweile vermisse ich sie sogar schon an unseren freien Tagen.</p>
<h2>Ein besonderes Erlebnis</h2>
<p></p><div class="FrameHolderR" style="width:185px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/11/spielen-mit-sarah.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>&#8220;Unsere&#8221; Kinder im Baby-Waisenheim freuen sich immer riesig, wenn wir unser Gelände verlassen und zum Beispiel einen Ausflug in den Zoo machen. Man mag es kaum glauben, aber auch in Tansania gibt es einen Zoo. Mit acht der älteren Kinder machten wir uns an einem sonnigen Vormittag mit dem Auto auf den Weg. Die Kinder waren so aufgeregt, dass wir insgesamt vier Potti-Pausen (Klo-geh-Pausen) machen mussten. Am Ende des Tages waren wir uns alle einig: Der Tag war ein ganz besonderes Erlebnis, nicht nur für die Kleinen. Ich möchte es nicht missen hier zu sein und genieße jede Minute meiner Zeit in Tansania.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Afrika für Anfänger</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>&#34;weltwärts&#34;-Freiwilliger/em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Sarah Nach langer Vorbereitung waren wir endlich im Flieger nach Afrika. Ein lang gehegter Traum wurde wahr. Fremde Gerüche, eine unbekannte Sprache und eine völlig fremde Kultur: Afrika, wir kommen! Als motivierte Freiwillige brannten wir darauf, mit unserer Arbeit zu beginnen, doch es gab und gibt noch Einiges für uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Sarah</em></p>
<p>Nach langer Vorbereitung waren wir endlich im Flieger nach Afrika. Ein lang gehegter Traum wurde wahr. Fremde Gerüche, eine unbekannte Sprache und eine völlig fremde Kultur: Afrika, wir kommen! Als motivierte Freiwillige brannten wir darauf, mit unserer Arbeit zu beginnen, doch es gab und gibt noch Einiges für uns zu lernen:</p>
<h2>Afrika bedeutet: Zeit haben</h2>
<p>&#8220;Pole Pole&#8221;, das heißt „immer mit der Ruhe“ und ist hier nicht nur eine Redewendung, sondern eine Lebenseinstellung, denn hier dauert Vieles einfach länger als in Deutschland. Uhrzeiten werden nur als Richtwerte angesehen. Da kann die Beschaffung von zwei Eimern Farbe schon einmal mehr als vier Tage in Anspruch nehmen. Und auch die Aussage „Ich bin gleich da!“, ist sehr subjektiv zu betrachten. Das stellt für den motivierten, deutschen Freiwilligen eine große Herausforderung dar. Erstaunlicherweise funktioniert das System trotzdem irgendwie.</p>
<h2>Afrika bedeutet: sich Zeit nehmen</h2>
<p>&#8220;Habari&#8221; heißt so viel wie: &#8220;Was gibt‘s Neues?&#8221; Bei jeder Begegnung wird dieses Begrüßungsritual gepflegt. Man geht erst wieder getrennte Wege, wenn man gegenseitig von der anderen Person erfahren hat, was es für Neuigkeiten bei den Kindern, der Arbeit oder Zuhause gibt. Das Miteinander und die Anteilnahme am Leben der Anderen werden in Afrika sehr geschätzt. Auch das muss man erst einmal lernen. Nur mal schnell ins Büro eilen, um die Informationen für die nächsten Arbeitsschritte zu erhalten, während man noch in der Tür steht, das scheint nur in Deutschland zu funktionieren. Denn hier nimmt man sich noch Zeit füreinander.</p>
<h2>Afrika bedeutet: seine Zeit mit Anderen teilen</h2>
<p>&#8220;Karibu&#8221;, das heißt &#8220;Herzlich Willkommen&#8221; und dieses Wort spiegelt die Grundeinstellung der Afrikaner wieder, denn das Leben in Afrika findet in der Gemeinschaft statt. Wir werden regelmäßig eingeladen und sind immer gerngesehene Gäste. Meistens wird dann ein riesiges Festmahl aufgetischt und die gemeinsamen Stunden miteinander werden genossen.</p>
<p>So viel Zeit in der Gemeinschaft zu verbringen und so viel Kontakt mit noch unbekannten Menschen zu haben, ist anfangs natürlich ungewohnt. Doch wir lernen hier sehr schnell, uns zu öffnen und die Menschen in unser Herz zu schließen. Viele Dinge und Gepflogenheiten hier in Afrika verstehen wir aber bis heute nicht oder lehnen sie ab. Andere dagegen haben wir in unseren Alltag integriert und versuchen, sie wie kostbare kleine Schätze mit nach Hause zu nehmen, um sie dort weiterzugeben.</p>
<p>Ich freue mich darauf, auch weiterhin Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Kulturen kennenzulernen.</p>
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		<title>Ein Sprung ins kalte Wasser</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 12:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>&#34;weltwärts&#34;-Freiwilliger/em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ im Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ in Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ in Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichten in Afrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht der ADRA-„weltwärts“-Freiwilligen Sabrina und Jhana Stell dir vor, es ist Hochsommer, die Sonne strahlt dir ins Gesicht und vor dir liegt ein glasklarer, kalter See, indem sich die Sonnenstrahlen spiegeln. Da muss man doch rein oder? Zuerst tippst du vorsichtig mit deinem großen Zeh auf die Wasseroberfläche, man muss ja schließlich testen, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="display:none"><a href="http://1plugin.com/galleries/arai" title="Slideshow">Slideshow</a></h2><p><em>Ein Bericht der ADRA-„weltwärts“-Freiwilligen Sabrina und Jhana</em></p>
<p><em></em> </p><div class="FrameHolderR" style="width:255px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/11/Sabrina_Jhana1.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Stell dir vor, es ist Hochsommer, die Sonne strahlt dir ins Gesicht und vor dir liegt ein glasklarer, kalter See, indem sich die Sonnenstrahlen spiegeln. Da muss man doch rein oder? Zuerst tippst du vorsichtig mit deinem großen Zeh auf die Wasseroberfläche, man muss ja schließlich testen, auf was man sich da einlässt und wie kalt das Wasser wirklich ist &#8211; und ja, es ist kalt! Bevor du es dir anders überlegen kannst, nimmst du Anlauf und rennst in das kühle Nass. Kennst du das Gefühl, wenn es dich beim Auftauchen schüttelt vor Kälte &#8211; das Wasser ist doch kälter als erwartet.</p>
<p>Im übertragenen Sinne ging es uns beiden Freiwilligen genau so. Durch die Intensivwochenenden, das Ausreiseseminar und die Patenschaften der ehemaligen Freiwilligen wurden wir von ADRA schon ganz gut auf das Jahr in Kenia vorbereitet. Dann wurden die Koffer gepackt, der Flug gebucht, Freunde und Familie verabschiedet und nach einem halben Jahr Vorbereitungsphase ging es endlich los. Unser großer Zeh hatte schon ein wenig kühles Nass gespürt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dann kam der große Tag der Abreise:</span></p>
<p>Frankfurt, 6.00 Uhr früh: Wir sitzen im Flugzeug. Von Müdigkeit ist nichts zu spüren &#8211; so groß ist die Aufregung auf das, was uns im nächsten Jahr erwarten wird. Nach einem Zwischenstopp in Hannover und der Schweiz wird es ernst: nächster Stopp &#8211; Nairobi. Um 18.10 Uhr hat uns dann die Erde wieder. Der Sprung ins kalte Wasser ist geglückt. Das Auftauchen erfolgt noch an selben Abend, als wir bemerkten, dass hier in Kenya alles anders ist.</p>
<p>Wir möchten von einem kurzen Erlebnis erzählen. Es beschreibt am besten, dass der Sprung ins Wasser immer kalt ist, auch wenn man vorbereitet wurde. Es war der erste Morgen, an dem wir unseren Unterricht starten sollten. Nach einer kurzen Begrüßung, Singen und einer Andacht wurde die Schule offiziell eröffnet und unsere Vorstellung als Madam Sabrina und Madam Jhana folgte.</p>
<p>Da unser Unterricht erst in der zweiten Stunde begann, hatten wir noch ein wenig Zeit. So gingen wir in die Bibliothek und arbeiteten. Pünktlich zum Unterrichtsbeginn, wie wir es eben gewohnt sind, standen wir vor den Türen unserer Klassen. Dort mussten wir allerdings feststellen, dass die Unterrichtsstunde eines anderen Lehrers noch in vollem Gange war. Gut, dachten wir, die Schule hatte sowie später angefangen- Afrika halt.</p>
<p>So setzten wir uns neben den Wassertank, in der Hoffnung, es würde bald klingeln und die Lehrer unsere Klassen verlassen. Nach 15 Minuten Wartezeit schwand diese Hoffnung dann langsam. Nach weiteren 5 Minuten setzte eine gewisse Verwirrung ein. Bald darauf suchten wir Jacintah &#8211; unsere Ansprechpartnerin &#8211; in ihrem Büro auf, um sie zu fragen, warum die Lehrer nicht aus den Räumen kamen oder es nicht wenigstens klingelte. Wir ernteten ein Schmunzeln. Jasintah meinte nur, in Afrika sei das anders. Wir könnten einfach zu unserer Zeit in die Klasse gehen. Dann würde der andere Lehrer merken, dass seine Zeit vorbei sei.</p>
<p>Nach einigen Anfangsschwierigkeiten und Verwechslungen haben wir uns nun an das Unterrichten hier in Kajiado gewöhnt und gelernt, unser deutsches Denken von Klassen und Unterricht zurückzustellen und uns auf die Gebräuche Afrikas mit einer völlig anderen Kultur und einer völlig anderen Sprache einzulassen. Wir sind uns sicher, dass Gott uns Menschen zur Seite stellt, die mit ihrer Herzenswärme, den Sprung ins kalte Wasser ein bisschen erwärmen.</p>
<p>Außerdem lassen kleine Mädchenarme, die dich fest drücken und leuchtende Augen schnell vergessen, wie kalt das Wasser zu Beginn und an manchen Stellen sein kann.</p>
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		<title>Kajiado Mädchenschule: 105 Mädchen – 105 Storys</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 06:11:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Charlene Ein Jahr lang habe ich für das &#8220;Adventist Education and Rehabilitation Centre&#8221; in Kajiado und die 105 Mädchen dort gearbeitet. Der Arbeitsbereich war sehr umfangreich, morgens und nachmittags unterrichtete ich die Mädchen in Deutsch, Life Skills und der Computerarbeit, erledigte Büroarbeiten und assistierte den anderen Lehrern. Während den Pausen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="display:none"><a href="http://1plugin.com/galleries/arai" title="Slideshow">Slideshow</a></h2><p><em>Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Charlene</em></p>
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<p>Ein Jahr lang habe ich für das<strong> &#8220;Adventist Education and Rehabilitation Centre&#8221;</strong> in Kajiado und die 105 Mädchen dort gearbeitet. Der Arbeitsbereich war sehr umfangreich, morgens und nachmittags unterrichtete ich die Mädchen in Deutsch, Life Skills und der Computerarbeit, erledigte Büroarbeiten und assistierte den anderen Lehrern. Während den Pausen spielte ich mit den Schülern oder redete mit ihnen über Neuigkeiten und persönliche Sorgen. Nach der Schule ging es dann weiter mit Fuß-, Volley- und Netball. Nebenbei putzte ich mit ihnen, räumte auf, schloss die Klassenzimmer auf und zu und nähte zerrissene Kleider. Abends besuchte ich sie ab und zu bei ihren Vorbereitungen für die Schule oder beim Essen.</p>
<p>Jederzeit war ich für die Mädchen da, ob sie ein Pflaster brauchten, über ihr Zuhause oder Probleme in der Schule reden wollten, neugierige Fragen über fremde Länder hatten, oder einfach nur in den Arm genommen werden wollten.</p>
<p>Am Anfang war es schwierig all ihre Namen zu lernen und sie auseinander zu halten. Doch nach und nach lernte ich nicht nur ihre Namen, sondern auch ihre Eigenheiten, ihre Kultur, ihre Sprache und ihre ganz persönliche Geschichte kennen. Genitalbeschneidung, frühe Verheiratung, Armut und Gewalt haben die Mädchen aus ihrem Heimatort im Busch zum Rescue Centre in Kajiado geführt. Meist wurden sie <span style="text-decoration: underline;">nach</span> den schrecklichen Ereignissen gerettet, einige Male aber auch kurz davor. Manchmal sind sie alleine dort, manchmal mit ihrer Schwester oder Cousine. Einige unter ihnen haben schon ein Kind, auch wenn man es ihnen nicht ansieht. Wenn man sie im Chor singen sieht oder beim Fussballspielen, scheint die Vergangenheit so fern zu sein. Doch dann gibt es Momente, in denen die Mädchen traurig sind, sich alleine fühlen. Was die Kinder ganz besonders brauchen ist Liebe. Daher versuchte ich während meines Aufenthalts, ihnen eine große Schwester zu sein.</p>
<p><span style="color: #666699;">Hier noch zwei Geschichten, die ich in der Mädchenschule erlebte und die mich stark bewegt haben.</span></p>
<p><strong>Naomi: Hochzeit als letzter Ausweg?</strong></p>
<p>Ich sitze im Gottesdienst und lausche dem Mädchenchor. Alle tragen dieselbe Uniform und doch sind sie so verschieden. Ausdrucksstark beginnt eine Frau in afrikanischer Tracht, den Kindern eine Geschichte zu erzählen. Ich kann ihr nicht zuhören, denn in meine Gedanken drängen sich ganz andere Geschichten – die Geschichten der Mädchen. Ich sehe Naomi vorne stehen mit dem Rücken zu mir in ihrem blauen Gottesdienstkleid. Ihre Mutter starb früh, beschnitten wurde sie im Alter von acht Jahren. Auf Grund einer Dürre verlor ihr Vater viele Kühe und schuldete daher seinem Kuhhirten Geld. Die einzige Lösung als Gegenleistung, schien seine neunjährige Tochter Naomi zu sein. Kurz nach der Hochzeit vergewaltigte der neue Ehemann die neunjährige Naomi mehrmals, bis sie wegen starken Blutungen ins Krankenhaus musste. Naomi erzählte es einer Krankenschwester. Nach ihrer Entlassung suchte dann das Jugendamt Naomi im Buschland der Massai, um sie aus der Situation zu befreien. Naomi wurde gefunden und nach Kajiado in die Mädchenschule gebracht. Hier geht sie nun zur Schule und darf ihre Kindheit erleben. Sie ist jetzt 10 Jahre alt und geht in die 1. Klasse.</p>
<p><strong>Catherine: Es gibt noch Hoffnung</strong></p>
<p></p><div class="FrameHolderR" style="width:310px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/09/catherine_mit_vater.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Ich stehe mit Catherine unter unserem &#8220;Zahnbürstenbaum&#8221; und wir bürsten uns mit einem präparierten kleinen Zweig unsere Zähne bis sie weiß glänzen. Ein kleines Flugzeug zieht einen weißen Streifen am Himmel. Das fasziniert Catherine. Sofort will sie alles über das Fliegen wissen. Ob es gefährlich ist, was man sehen kann, wie lange man nach Deutschland fliegt. Dann erzählt sie mir stolz und mit strahlenden Augen über ihr Massaidorf und die Massais. Vor sieben Jahren kam Catherine mit ihrer Schwester in die Mädchenschule und besucht jetzt die 8. Klasse, die Abschlussklasse. Während ihres gesamten Aufenthalts in der Mädchenschule ärgerte sich ihr Vater über diese Situation. Er wollte Catherine – als sie neun Jahre alt war – eigentlich an ihren Halbbruder verheiraten, einen Mörder. Doch die beiden Kinder fanden in der Mädchenschule Schutz und Zuflucht. Das gefiel dem Vater gar nicht. Doch eines Tages tauchte er in der Mädchenschule auf, ein Grinsen im Gesicht. Seine ausgeleierten Ohrläppchen wippten fröhlich mit, als er auf die Schule zuschritt. In seiner Hand hielt er ein Brot, als Geschenk für die Leiterin der Mädchenschule. Der Grund seiner Reise: Er wollte Frieden schließen: Frieden mit sich, der Leiterin und seinen beiden Töchtern. Voller Stolz erzählt er nun in seinem Dorf von seinen Töchtern, die schon so weit in der Schule gekommen sind und jetzt kurz vor dem Abschluss stehen. Ein Lachen – ein Lachen der Erleichterung auf beiden Seiten.</p>
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		<title>Auf der Suche nach einer neuen Tradition</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 07:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>&#34;weltwärts&#34;-Freiwilliger/em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ im Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ in Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ in Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kajiado Mädchenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Massai]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht der ADRA-&#8221;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Natascha Die letzten Monate, die ich in der Kajiado Mädchenschule in Kenia verbrachte, verflogen wie im Nu. Es hieß: arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten. Trotzdem kann ich zufrieden zurückschauen, denn wir konnten große Schritte für eine bessere Situation der Massai-Mädchen in der Umgebung machen – besonders im Hinblick auf FGM. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Bericht der ADRA-&#8221;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Natascha</em></p>
<p></p><div class="FrameHolderR" style="width:360px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/09/22092011_natascha2_b.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Die letzten Monate, die ich in der Kajiado Mädchenschule in Kenia verbrachte, verflogen wie im Nu. Es hieß: arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten. Trotzdem kann ich zufrieden zurückschauen, denn wir konnten große Schritte für eine bessere Situation der Massai-Mädchen in der Umgebung machen – besonders im Hinblick auf FGM. Bei FGM handelt es sich um die sogenannte &#8220;Female Genital Mutilation&#8221;, die weibliche Genitalbeschneidung oder besser gesagt Genitalverstümmelung, denn von einer Frauenbeschneidung kann man hier wirklich nicht reden. Nicht nur die Genitalverstümmelung ist ein bekanntes Ritual unter den Massai.</p>
<p>In der Gegend, in der ich arbeitete, werden Mädchen oft wie Ware behandelt. Hat man(n) Schulden, wird die oft noch sehr junge Tochter an den Schuldner &#8220;verhökert&#8221;. Early Marriage und FGM liegen bei den Massai ganz eng beieinander. Bevor ein Mädchen verheiratet wird, wird sie in den meisten Stämmen beschnitten.</p>
<p>Viele der Mädchen fliehen vor der Genitalbeschneidung und der Zwangsehe mit einem oft viel älteren Mann. In der Kajiado Mädchenschule von ADRA finden sie Zuflucht. Wir hatten zum Beispiel ein Mädchen bei uns, das etwa 10 Jahre alt war. Sie wurde mit acht oder neun Jahren verheiratet und monatelang von ihrem sogenannten Ehemann vergewaltigt. Als sie irgendwann nicht mehr aufhörte zu bluten, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Der Arzt registrierte was los war und zeigte den Ehemann an. Aus Angst vor gesetzlichen Strafen wurde das Mädchen einfach aus dem Krankenhaus verschleppt. Zwei Monate verflogen, bis man die Kleine irgendwo im Nirgendwo fand.</p>
<p><div class="FrameHolder" style="width:360px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/09/22092011_natascha_b.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>In der Mädchenschule in Kajiado haben wir Workshops über FGM und Early Marriage für die Chiefs der Region gestartet, denn ohne ihre Hilfe sind uns die Hände gebunden. Leider sind die Chiefs nicht immer offen für die Thematik. In den letzten Monaten meiner Arbeit hatten wir ein Mädchen im Internat, das von Zuhause weggelaufen war, weil man sie verheiraten wollte. Sie wendete sich an den örtlichen Chief. Die Folge: Vergewaltigung und eine ungewollte Schwangerschaft. Durch die Korruption und die richtigen Beziehungen ist es in diesem Fall schwierig, Gerechtigkeit einzufordern, obwohl der größte Beweis das Baby ist. Es ist einfach verrückt. Dennoch brauchen wir die Chiefs, damit das Gesetz auf unserer Seite steht. Nach den Chiefs schulten wir auch die Mädchen in der Umgebung. Die persönlichen Gespräche mit den Mädchen, nach den Workshops, werde ich nie vergessen.</p>
<p>Folgenden Fragen musste ich mich stellen:</p>
<ul>
<li>Ist es wahr, dass eine Frau die beschnitten ist, mehr Probleme haben wird ein Kind zu gebären?</li>
<li>Stimmt es, dass Frauen, die nicht beschnitten sind eher ihren Männern fremdgehen?</li>
<li>Stimmt es, dass Sex ohne Beschneidung nicht weh tut?</li>
<li>Wie soll ich ohne Beschneidung in meiner Gesellschaft überleben?</li>
<li>Wie kann ich meine Eltern überzeugen, mich nicht beschneiden zu lassen?</li>
</ul>
<p>Es ist ein Prozess und ein langsames Umdenken bei den Chiefs, den Eltern und den Mädchen. Eine Tradition die Jahrzehnte angehalten hat, kann nicht von heute auf morgen durchbrochen werden, auch wenn die Argumente stichhaltig sind. Die Arbeit, die in der Kajiado Mädchenschule geleistet wird, nennt man wohl zurecht Entwicklungszusammenarbeit!</p>
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		<title>Einsatz bei &#8220;Brigadas&#8221; in Mexiko</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 10:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>&#34;weltwärts&#34;-Freiwilliger/em</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Kerstin Im Rahmen meines Freiwilligendienstes mit ADRA Deutschland hatte ich die Gelegenheit bei einigen &#8220;Brigadas&#8221; mitzuhelfen. Eine &#8220;Brigada&#8221; ist ein medizinischer Missionseinsatz. In einem Team aus Allgemeinmedizinern, Zahnärzten, Augenärzten bzw. Optikern, Krankenpflegern und uns Physiotherapeuten reisten wir jeweils für eine Woche nach Tijuana und nach Chihuahua. Das &#8220;Instituto de la [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Bericht der ADRA &#8220;weltwärts&#8221;-Freiwilligen Kerstin</em></p>
<p></p><div class="FrameHolderR" style="width:362px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/07/15072011_Am-Behandeln-in-Tijuana.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Im Rahmen meines Freiwilligendienstes mit ADRA Deutschland hatte ich die Gelegenheit bei einigen &#8220;Brigadas&#8221; mitzuhelfen. Eine &#8220;Brigada&#8221; ist ein medizinischer Missionseinsatz. In einem Team aus Allgemeinmedizinern, Zahnärzten, Augenärzten bzw. Optikern, Krankenpflegern und uns Physiotherapeuten reisten wir jeweils für eine Woche nach Tijuana und nach Chihuahua. Das &#8220;Instituto de la Visión&#8221; des Krankenhauses &#8220;La Carlota&#8221;, in dem ich hier in Mexiko arbeite, organisiert diese &#8220;Brigadas&#8221;.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit den Adventgemeinden der jeweiligen Orte behandelten und betreuten wir bei diesem Einsatz bedürftige Menschen. Die Allgemeinmediziner verschrieben den Patienten benötigte Medikamente, die Augenärzte korrigierten mit Brillen die Sehschwächen oder behandelten Augenkrankheiten. Die Zahnärzte zogen schmerzende Zähne und führten Zahnreinigungen durch. Wir Physiotherapeuten klärten die Patienten über die Ursachen ihrer Beschwerden auf, gaben ihnen Tipps zur Eigenbehandlung und Übungen für zu Hause mit und motivierten sie so, sich mehr zu bewegen.</p>
<p>In Tijuana durften wir insgesamt 726 Menschen betreuen, davon behandelten wir 80 Menschen durch Physiotherapie. In Chihuahua waren es sogar 783, davon 65 physiotherapeutische Patienten.</p>
<p><div class="FrameHolder" style="width:362px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/07/15072011_team-Tijuana.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>In Chihuahua waren wir jeden Tag an einem anderen Ort, mehrmals in den Zentren der DIF’s (Desarrollo Integral de La Familia). Einen Tag fuhren wir in die Berge, in denen eine indigene Menschengruppe lebt. Die Menschen dort wohnen in Höhlen im Fels oder in Häusern aus Steinen oder Holz vor den Felsen. Sie waschen ihre Kleider im Fluss, halten Kühe und Schafe, bauen Gemüse an und machen Handwerkskunst, die sie dann in den Dörfern verkaufen.</p>
<p>Die Menschen dort haben eine ganz eigene Kultur, kleiden sich sehr farbenfroh, sind dabei aber sehr schüchtern und zurückhaltend. Auch haben sie eine eigene Sprache und viele sprechen nur ihren Dialekt, kein Spanisch. Das machte die Behandlung für uns nicht ganz so leicht, aber dank Gottes Hilfe konnten wir uns verständigen. Die meisten dieser Patienten leiden unter Rückenschmerzen, weil sie immer über weite Strecken viel und schweres Brennholz auf den Schultern zu ihren Häusern tragen. Vor allem Frauen machen diese Arbeit. Außerdem hatten wir in der Therapie viele neurologische Patienten. Wir versuchten den Familienangehörigen zu erklären, wie sie am besten mit ihren Angehörigen umgehen und sie unterstützen können und klärten sie über die verschiedenen Krankheiten auf.</p>
<p>Eine berührende Geschichte war die des Mannes, der nicht mehr hören konnte. Bei der Untersuchung sah der Arzt, dass er in beiden Ohren steinartige Substanzen hatte. Er entfernte ihm diese und der Mann konnte wieder hören! Das ist nicht nur ein Segen für ihn, sondern auch für die ganze Familie.</p>
<p>Die &#8220;Brigadas&#8221; waren eine besondere Erfahrung für mich. Ich bin sehr glücklich, dass ich daran teilnehmen und den Menschen etwas mitgeben konnte. Ganz persönlich bin ich davon überzeugt, dass unser Einsatz und das ganze Team mit allen Mitwirkenden sowie Patienten von Gott geführt wurde und er uns auf unseren Reisen beschützt hat.</p>
<p>Die Arbeit hier als Freiwillige von ADRA bereichert mein Leben sehr und ich bin froh, dass die Entscheidung getroffen habe, ein Jahr meines Lebens in diesen Dienst zu stellen.</p>
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		<title>Trauer um mexikanische Studentin</title>
		<link>http://live.adra.de/trauer-um-mexikanische-studentin/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 13:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ADRAlive-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Montemorelos]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachricht hat uns alle tief getroffen. Am Abend des 29. Mai wurde eine Studentin der adventistischen Universität Montemorelos, in Mexiko, vor einem Shoppingcenter in der Stadt erschossen. Die Behörden gehen davon aus, dass die junge Frau einer Verwechslung zum Opfer fiel. Wir sind zutiefst bestürzt, dass die zunehmende Kriminalität in Mexiko ein so junges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="FrameHolder" style="width:132px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/06/08062011_Mord_Montemorelos_klein.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Die Nachricht hat uns alle tief getroffen. Am Abend des 29. Mai wurde eine Studentin der adventistischen Universität Montemorelos, in Mexiko, vor einem Shoppingcenter in der Stadt erschossen. Die Behörden gehen davon aus, dass die junge Frau einer Verwechslung zum Opfer fiel. Wir sind zutiefst bestürzt, dass die zunehmende Kriminalität in Mexiko ein so junges Opfer forderte.</p>
<p>Seit Jahren schickt ADRA junge Menschen für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Mexiko – auch an die Universität Montemorelos. Dort arbeiten sie im Gesundheitsbereich und als Lehrkräfte für Englisch und Deutsch. Auf diese Weise kommen Sie auch in direkten Kontakt mit den Studenten. Dank umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen und Hinweisen seitens der Organisation, für den Aufenthalt der Freiwilligen im Ausland, ist es glücklicherweise noch nie zu einem ernsthaften Zwischenfall vergleichbarer Art unter den Entsandten gekommen. Aufgrund des aktuellen Vorfalls haben wir die Sicherheitslage jedoch noch einmal geprüft. Unsere Ansprechpartner im Land und an der Universität Montemorelos haben uns versichert, dass es sich hierbei um einen tragischen Einzelfall handelt, der die Sicherheit der anwesenden Freiwilligen nicht gefährdet. Dennoch haben wir die im Einsatz befindlichen Freiwilligen zur zusätzlichen Vorsicht aufgerufen.</p>
<p>Unsere Gedanken sind weiterhin bei den Angehörigen der 20-Jährigen Yoselin, sie haben unser tiefstes Mitgefühl.</p>
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		<title>ADRAlive beim Jugendkongress Youth in Mission 2011 in Mannheim</title>
		<link>http://live.adra.de/jugendkongress-youth-in-mission-2011-in-mannheim/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 15:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ADRAlive-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiwilligendienst]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<category><![CDATA[Youth in Mission]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Ostern fand der 5. Youth in Mission Kongress (YIM) in Mannheim statt. Über 1 800 Jugendliche nahmen insgesamt an dieser Veranstaltung teil. Als Gastredner erschien der Präsident der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten, Ted Wilson. Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops stellten sich Organisationen und Vereine den Jugendlichen mit ihren Ständen vor. Auch die Freiwilligendienste von ADRA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="FrameHolder" style="width:710px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/04/ADRA-FW.YIM-2011-1.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p></p>
<p>Über Ostern fand der 5. <strong>Youth in Mission Kongress</strong> (YIM) in Mannheim statt.<strong> Über 1 800 Jugendliche </strong>nahmen insgesamt an dieser Veranstaltung teil. Als Gastredner erschien der Präsident der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten, Ted Wilson. Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops stellten sich Organisationen und Vereine den Jugendlichen mit ihren Ständen vor. Auch die Freiwilligendienste von ADRA waren mit einem Stand und einem gut besuchten Workshop bei Youth in Mission vertreten.</p>
<p></p><div class="FrameHolderR" style="width:310px;"><div class="ImageFrame"><img src="http://live.adra.de/wp-content/uploads/2011/04/ADRA-FW.YIM-2011-2.jpg" alt="" /></div><div class="ShadowHolder"><div class="ShadowLeft"></div><div class="ShadowRight"></div></div></div><p><br />
Tatkräftige Unterstützung gab es von den im letzten Jahr zurückgekehrten Freiwilligen. Sie setzten sich am Stand ein, um die Freiwilligendienste von ADRA zu promoten und andere dafür zu gewinnen. Insgesamt waren ca. 50 ehemalige, aktuelle und neue In- und Auslands-Freiwillige von ADRA in Mannheim erschienen.</p>
<p>Ich freue mich, auch beim nächsten YIM Kongress wieder viele ADRA-Freiwillige zu begrüßen.</p>
<p><strong><em>Eure Iris Manuela Brandl-Grau</em></strong></p>
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