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ADRA live!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 09. April 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Projektbesuche in Kirgisien, Costa Rica und Mexiko

Auch in diesem Jahr konnte ADRA Deutschland wieder viele junge Menschen im Rahmen von „weltwärts“ für ein Jahr ins Ausland senden. Dort arbeiten sie mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren, um diese gesundheitlich zu unterstützen und ihnen mehr Bildung zu vermitteln. Die Bildung hilft den Menschen dabei, später ein besseres Leben mit einem geregelten Einkommen zu führen.

Kirgisien
Um sich ein Bild von den diesjährigen Einsätzen zu machen, fuhr die Koordinatorin der Freiwilligendienste bei ADRA Deutschland, Iris M. Brandl-Grau, selbst in die Einsatzgebiete und sprach mit den Freiwilligen. Ihr erster Stop war Kirgisien. Dorthin werden schon seit 1998 Freiwillige entsendet.  Sie unterstützen ein Selbsthilfe- und Bildungsprojekt für Senioren – das so genannte „Pensioneers Social Nees Project“. Das Projekt hilft Senioren dabei, ihr Einkommen zu sichern.

Zur Zeit gibt es 31 Gruppen zu je 10 Senioren, die sich regelmäßig treffen, gemeinsam kochen und Handarbeiten herstellen, die später in den so genannten „Babuschka Incorporated“ Läden wieder verkauft werden. Der Erlös kommt den Senioren zugute. Außerdem steht den Senioren ein großes Grundstück zur Verfügung, wo sie Pflanzen für sich selbst oder zum Verkauf anbauen können. In diesem Jahr unterstützt der „weltwärts“ Freiwillige Arthur die Senioren. Ihm macht die Arbeit Spaß und er fühlt sich sehr wohl in Kirgisien.

Iris M. Brandl-Grau mit dem "weltwärts"-Freiwilligen Arthur vor einer kirgisischen Yurte


Mexiko

Im Februar besuchte Iris M. Brandl-Grau alle Projekte in Mexiko, in denen „weltwärts“-Freiwillige arbeiten. Zuerst ging es nach Navojoa, in den Nordwesten Mexikos, wo die Freiwilligen in einem Sprachinstitut und einem Waisenhaim mithelfen. Dann folgte eine Stippvisite an der Universität Montemorelos, im Nordosten des Landes.

Dort gibt es ein ganz besonderes Outreach Programm: Einmal in der Woche helfen Studenten und Professoren in Dörfern und Armenvierteln der Umgebung sozial benachteiligten Menschen. Es werden Schulen unterstützt, Kinder in Waisenheimen betreut und Ernährungskurse angeboten. Außerdem kümmern sich Physiotherapeuten um bedürftige Menschen und es gibt eine mobile Zahnarztklinik. Die ADRA „weltwärts“-Freiwillige Olga arbeitet Vormittags in der physiotherapeutischen Abteilung des Universitätskrankenhauses mit und betreut Nachmittags Menschen in den Armenvierteln der Umgebung, die nicht in die Klinik kommen können. Auch ihr macht die Arbeit großen Spaß.

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Die Physiotherapeutin und "weltwärts"-Freiwillige Olga bei der Arbeit

 
Costa Rica
Im März konnte Iris M. Brandl-Grau gleich drei „weltwärts“-Freiwillige bei ihrem Auslandsdienst in Mittelamerika besuchen. Sie arbeiten in verschiedenen Projekten der Universität UNADECA (Universidad Adventist de Centro America) in Alajuela, Costa Rica. Da nach Costa Rica viele Touristen kommen, versucht ADRA den Einheimischen zu zeigen, wie wichtig es ist, eine Fremdsprache zu erlernen, um mithilfe des Tourismusgeschäfts Geld zu verdienen.
Dank der tatkräftigen Mithilfe der „weltwärts“-Freiwilligen gibt es an der Universität UNADECA nun ein spezielles Kinderprogramm, in dem die Kinder spielerisch die englische Sprache kennenlernen. Ein weiterer Bereich der Freiwilligenarbeit in Costa Rica ist die medizinische Versorgung. Daher unterstützen die ADRA Freiwilligen auch tatkräftig das medizinische Personal.

Die drei "weltwärts"-Freiwilligen Marina, Jaroslav und Anna vor der Universität in Costa Rica

Die drei "weltwärts"-Freiwilligen Marina, Jaroslav und Anna vor der Universität in Costa Rica

 

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ADRA live!



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 05. März 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ein Wochenende der Reflexion für Rückkehrer

Sie haben ihren einjährigen Einsatz im Ausland hinter sich und sind noch immer dabei, Eindrücke und Bilder zu verarbeiten. Wie passen diese unterschiedlichen Welten zusammen? Kann man in beiden Welten gleichzeitig leben oder muss man die jeweils entfernte in den Hintergrund des Bewusstseins verschieben und sich wieder voll auf die nahe, präsente Welt einlassen? Wie bewerte ich meine Welt jetzt, wo ich andere – auch positiv – erlebt habe? Wie ist unsere Welt zudem geworden, wie sie sich heute darstellt?

Diese Fragen bewegen unsere Rückkehrer. In einem Wochenend-Seminar haben wir auf einem religionsgeschichtlichen Hintergrund betrachtet, welche Rolle Religionen als die ältesten „Global Players“ im Bereich der Politik, der Gesellschaft, der Macht, der Finanzen und der Bildung gespielt haben. Welche Beiträge lieferte die katholische Kirche, was veränderten die Reformatoren, welchen Einfluss hatte die über Jahrtausende hinweg die jüdische Religion? Und schließlich erforschten wir Hintergründe der aktuellen Finanzsituation. Ein Teil des Seminars führte uns nach Worms, wo wir auf Spuren der Kirchengeschichte und der jüdischen Geschichte stießen. Beeindruckend bleibt dabei immer wieder die Erkenntnis, wie stark wir vom Verlauf der Geschichte bis heute geprägt sind.

 

 

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Das Backen kommt mir gar nicht spanisch vor…



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 04. März 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

…es ist ja auch argentinisch! 😀

Nach einer kurzen Sommerpause läuft die Bäckerei wieder auf Hochtouren und Karin, ich und der Bäcker produzieren Brot und Brötchen, viel Süβ- und Salzgebäck und natürlich die typisch argentinischen “Facturas” und “Torta Fritas”.

So stehe kurz vor 7 Uhr in der warmen Bäckerei und fange an die Facturas mit Pudding und Obst bzw. Trockenfrüchten zu belegen und zu backen. Kurz nach Ladenöffnung (9 Uhr) lachen dann neben vielen anderen leckeren Dinge etwa 300 frischgebackene Facturas die Kunden an.

Auf mich warten dann Plätzchen, die meine ganze Kreativität erfragen; Süβgebäck, wie eine Art kleiner Linzertorten oder Schweinsohren die zum Verkaufen glasiert und mit Kokosraspeln bestreut werden und an manchen Tagen darf ich dann noch Pizzateig in die Luft werfen… 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den 4h in der Bäckerei fahre ich dann zum “Centro Esperanza”, in dem ich wohne und mittags arbeite. Ich koche mir dann etwas und habe Zeit mich auszuruhen, denn erst um 15 Uhr beginnt die Ferienkolonie, die jedes Jahr in den Sommerferien angeboten wird, mit einer Andacht mit allen Mitarbeitern. Um 15:30 Uhr wuseln dann etwa 60 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf dem ganzen Gelände herum und wir Gruppenleiter (Karin, ich und eine argentinische Jugendliche) trommeln “unsere” Kinder in den Versammlungsraum und beginnen mit der Andacht.. Neben vielen christlichen Liedern – die Kinder sind echt gut im Auswendiglernen der Lieder – lauschen wir einer biblischen Geschichte.

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Hier kommt keine Langeweile auf



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 04. März 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Karins abwechslungsreiche Aufgaben in Bariloche

Hallo,

ich möchte euch einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben.  Ich wohne und arbeite in San Carlos de Bariloche, Argentinien. Während ich vormittags in der Bäckerei arbeite und danach im Hort, wohne ich ganz oben unter dem Dach unseres Kindergartens.

 

 

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In der Bäckerei mache ich genau dass woran ihr jetzt alle denkt;  Brot und Brötchen, Pizzen, Kekse, Frittiertes und viele Arten von salzigem und süßem Gebäck. Das macht mir wirklich viel Spaß;  nicht nur dass ich dem Bäcker helfen kann, ich lerne auch noch sehr viel dabei!

In der Bäckerei arbeite ich von Montag bis Freitag von 7.00 bis 11.00 Uhr. Da wir gerade Ferien haben und ich schon um 11.30 im Hort arbeite gehe ich jeden Tag pünktlich aus der Bäckerei raus. An den normalen Arbeitstagen bleibe ich schon mal länger in der Bäckerei um zu helfen, weil wir immer viel zu tun haben.

Die Ferien dauern noch bis Anfang März und wenn dann der Hort wieder losgeht sieht das folgendermaßen aus: Wir treffen alle ab 16.00 Uhr im Hort ein und starten mit einer gemeinsamen Andacht, lesen eine Meditation aus einem adventistischen Andachtsbuch das extra von Frauen für Frauen geschrieben wurde und beten gemeinsam. Danach bereiten wir unsere Räume vor, wir haben insgesamt drei Räume zur Verfügung. Zwei sind direkt im Hort (Saal 1 und Saal 2) und der dritte ist seit kurzem im Kindergarten, vorher war er in der Peluqueria (Friseurladen) aber da wohnt gerade jemand drin.

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Der Weg zurück ins Niemandsland …



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Donnerstag, 25. Februar 2010 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Endlich war es soweit! Unsere Mission, dem Massaidorf am Berge von Landanai mehr Mais zu bringen, konnte beginnen.

Wir mussten mehrere Monate warten, da der Regen whrend der Regenzeit die Wege, welche nur aus Sand und Erde bestehen, weggespült hat und man sich mit einem Auto dort sonst nur festfährt. Leider hat der Regen nicht nur die Straßen weggespült, sondern auch ein paar Lehmhütten und Maisplantagen, sodass die Menschen leider immernoch stark an Hunger leiden. Jetzt sind die Wege wieder einigermaßen trocken und wir wollten nun endlich den hungernden Menschen mehr Essen bringen.

Um zu sehen, dass das gespendete Geld auch wirklich richtig eingesetzt wird, wollten Renate (eine zweite Adrafreiwillige) und ich auch mit zur Maisbeschaffung mitgehen. Wir mussten zu mehreren Märkten fahren, um den besten Preis aushandeln zu können. Es sollte so viel Mais wie möglich von dem Geld gekauft werden, um die Not in dem Dorf ein bisschen zu reduzieren.

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„Dia de Raza“- „Tag der Nationen“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 03. November 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Andre, einer unserer Freiwilligen, der seinen Dienst in einem mexikanischen Waisenhaus absolviert, erlebte den Internationalen Abend der Universität in Navojoa, an welche das Waisenhaus angebunden ist.

Hier sein Bericht:

Es ist allgemein bekannt, dass Mexikaner gerne ausgiebig feiern. Die Zeit spielt dabei kaum eine Rolle. Als deutscher Freiwilliger muss man die Mexikaner einfach nehmen wie sie sind – „unpünktlich“!

Entsprechend dem Motto des Abends stellten sich junge Menschen aus vielen Ländern vor, natürlich begleitet von den jeweiligen Nationalhymnen und in den typischen Ländertrachten.

 

Das war alles sehr beeindruckend. Oftmals macht man sich als „Europäer“ gar keine Vorstellung, wie reich an Traditionen die Kulturen anderer Kontinente tatsächlich sind. Auch wird man von dem Temperament und der Freude irgendwann mitgerissen. Auch das sind ganz neue Erfahrungen. Sehr deutlich konnte ich das spüren, als ein plötzlicher  Regenguss losbrach: Hier wurde die Veranstaltung einfach fortgeführt. Neu sind natürlich auch die vielen Leckereien. Sie vermitteln ungewohnte Geschmackserlebnisse – aber man kann sich schnell daran gewöhnen. Gewundert habe ich mich auch über die Preise.“Ich war echt erstaunt, dass ich mir einen Taco, eine Fajita, eine Teigtasche mit vegetarischem Gyros, einen Muffin und eine Banane mit Schokoguß und Streuseln holen konnte – alles  für etwa  nur einen Euro!“

Ein Abend, den ich bestimmt lange in Erinnerung behalten werde.

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Heimkehrer und Auswanderer trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Darmstadt



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 21. August 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Vom 09.-21. August führte ADRA zum zweiten Mal ein 13-tägiges Ausreiseseminar für Freiwillige nach den Vorgaben des BMZ für den Freiwilligendienst „weltwärts“ durch. In dieser Zeit wurden 22 junge Männer und Frauen auf ihre Einsätze in Argentinien, Mexiko, in der Republik Moldau, Costa Rica, Kenia, Tansania und Kirgisistan intensiv vorbereitet.

Die Themenschwerpunkte waren

Entwicklungspolitik

Sicherheitstraining

Tropenmedizin

Kulturunterschiede

Einführung in die Projekte durch die zurückgekehrten Freiwilligen

pädagogische Hilfestellungen zur Arbeit mit Kindern

und ein zweitägiges Praktikum bei ADRA.

Am 14. August kam eine 13-köpfige Gruppe von Heimkehrern mit den ausreisewilligen Jugendlichen zusammen. Dieser Erfahrungsaustausch ist sehr wesentlich, weil die Informationen aus erster Hand und genau von der Stelle kommen, an der man selber in Kürze arbeiten wird.

Für die Rückkehrer bietet das Seminar auch Zeit der Reflektion, um ihre Erlebnisse im Ausland aufzuarbeiten und Ausblicke für die Rückkehrarbeit in Deutschland zu gewinnen.

Insgesamt findet die Freiwilligen-Arbeit ein stark wachsendes Interesse bei den Jugendlichen.

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Jugendliche finanzieren sieben Familien in Burundi ein neues Haus



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 11. August 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Sammlungsziel beim paneuropäischen Jugendkongress in München weit übertroffen – jeder Teilnehmer spendet einen Euro

Mit dem Sammlungsergebnis von 3.309,- Euro ist das ursprüngliche Ziel der Hilfsorganisation ADRA deutlich übertroffen worden.

„Wir sind von dem Erfolg und der Spendenwilligkeit der jungen Kongressbesucher total überrascht“

staunt Fritz Neuberg, der für den ADRA-Info-Stand im Münchener Congress-Center verantwortlich zeichnet. „Ursprünglich wollten wir das Geld für fünf Häuser zusammen bringen, doch nun werden bald sieben heimkehrende Flüchtlingsfamilien in stabil gebauten Häusern ihr neues Zuhause finden.“

Sieben Häuser entstehen dank Spende

Der paneuropäische Jugendkongress hatte unter dem Motto „It’s your turn!“ die Jugendlichen zu Mut und Eigenverantwortung aufgerufen. Eine sieben Meter hohe Kletterwand stellte eine praktische Herausforderung und einen Anziehungspunkt dar. Aber auch der Aufruf, für burundische Flüchtlingsfamilien zu spenden, fand Gehör. Ein Nachbau der Häuser in Originalgröße samt Inneneinrichtung machte es leichter, sich das Leben der Heimkehrer vorzustellen. Björn Kroll, der zuständige ADRA-Projektleiter, kalkulierte – „Wenn jeder Besucher einen Euro spendet, können wir unser Sammlungsziel erreichen!“

Mit dem Ergebnis von 3 309,- Euro ist nun der Bau von sieben Häusern garantiert und etwa 30 Menschen werden nach Jahren der Flucht wieder ein eigenes Zuhause haben. ADRA wird über den Fortschritt des Bauprojektes weiter berichten.


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Heutet startet paneuropäischer Jugendkongress in München



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Mittwoch, 05. August 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

ADRA Deutschland ruft Jugendliche zur Mitverantwortung auf

Dem Kongress-Motto „It’s your turn!“ folgend hat ADRA Deutschland für die jugendlichen Besucher ein Informations-Forum aufgebaut, das zum Mitmachen motiviert. Eine fünf Meter hohe Kletterwand dominiert nicht nur die Ausstellung, sondern das gesamte Foyer. Hier wird das Motto zur Herausforderung: So, jetzt bist Du dran! Meistere Hindernisse mit Mut und Einsatz!

„Für viele junge Menschen hat das durchaus symbolischen Charakter“, meint Fritz Neuberg, der für die Präsentation verantwortlich ist, „denn sie spüren direkt den harten Kampf um Studienplätze, Praktika und Arbeitsstellen.“ Allerdings reiche es natürlich nicht aus, den jungen Gästen einfach zu sagen: „Deine Sache!“ – „Wir müssen ihnen auch Wege und Lösungen aufzeigen, die ihnen persönliches Engagement ermöglichen.“

Daher bietet ADRA neben der Kletterwand Freiwilligen-Dienste im In- und Ausland an. Von „Andere Dienste im Ausland“ über freiwillige soziale Arbeitseinsätze und „weltwärts“-Entsendung bis zum Zivildienst bei ADRA in Weiterstadt reicht die Palette der Angebote, die intensiv genutzt wird.

Engagieren können sich die Jugendlichen auch für ein Bauprojekt in Burundi. Hier baut ADRA den heimkehrenden Bürgerkriegs-Flüchtlingen ein neues Zuhause. Björn Kroll, der zuständige ADRA-Projektleiter, berichtet, dass bisher zwar 5000 Familien ihr neues Haus beziehen konnten, dennoch warten Tausende Familien, die unter erbärmlichen Verhältnissen leben, dringend darauf, sich am Bau ihres eigenen Hauses beteiligen zu dürfen. Die Mitarbeit am Hausbau – entsprechend der Fertigkeiten der späteren Bewohner – gehört zum Konzept dieses ADRA-Projektes.

Ein Haus für eine Flüchtlingsfamilie kostet 500,- Euro. Fritz Neuberg und Bjørn Krøll sind zuversichtlich, das Sammlungs-Ziel zu erreichen: Fünf Häuser für Burundi!

______________________ ENGLISH VERSION ______________________

Today paneuropean Youth Congress starts in Munich

ADRA Deutschland calls adolescents for joint responsibility

Weiterstadt, 03. August / hhw.  Following congress motto „It’s your turn!“ ADRA Deutschland built up an information forum for young visitors that encourages to participate. A climbing wall of 5 meter height not only dominates the exhibition but also the whole foyer. There the motto becomes a challenge: Now it’s your turn! Overcome the obstacles with courage and to stand up for it.

Fritz Neuberg, representative of ADRA Deutschland says: „for many young people this absolutely has symbolic character. They feel the battle for a place at university, internships and jobs.“ However, it is not enough just saying: „Your turn!“ – “ We need to point out ways and solutions that enables them to personally get involved.“

Therefore, ADRA, beside the climbing wall, offers volunteer services at home and abroad. The intensively used selection of articles ranges from „other services abroad“ over voluntary social assignments and „weltwärts“-sendings to civil service at ADRA in Weiterstadt.

Youth also can get involved with a construction project in Burundi. Here ADRA builds a new home for returning home civil war refugees. Bjørn Krøll, responsible Projekt Manager, reports that over 5000 families could move in their new home so far. Nevertheless, thousands of families are helding out under miserable conditions and waiting to participate in building up their new house. Cooperation on house building, according to skills and abilities of new owners, belongs to the ADRA project concept.

One house for a refugee family costs about 500,- Euro. Fritz Neuberg and Bjørn Krøll are optimistic about to achieve the fundraising target: Five houses for Burundi!

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One Euro for five new Houses in Burundi



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Sonntag, 02. August 2009 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

1 Euro for 5 Houses in Burundi

Together we build 5 new houses in Africa – You could be in for just 1 Euro at the International Youth Congress of the Seventh-Day-Adventist Church in Europe!

ENGLISH (Short Version):

Young people like to donate for a certain purpose. At the Pan-European Youth Congress in Munich (5th to 9th of August 2009) they collect money for building five houses in Burundi. One house for a family costs 500,- Euro. The international aid organisation ADRA has already built more than 5000 houses, most of them in cooperation with the refugees in Burundi.

DEUTSCH (Langfassung):

Junge Menschen spenden gerne direkt. Sie wollen wissen, was mit ihrem Geld konkret gemacht wird. Auf dem Pan-Europa- Jugendkongress, der vom 5. bis zum 9. August im International Congress Center München (ICM) stattfindet, haben die Jugendlichen dazu eine Initiative ergriffen: Sie sammeln Geld für den Bau von 5 Wohnhäusern in Burundi. Ein Haus für eine Flüchtlingsfamilie, die dadurch nach jahrelangem Bürgerkrieg wieder in die Heimat zurückkehren kann, kostet 500,- Euro.

Errichtet werden die Häuser von der internationalen Hilfsorganisation ADRA, die bisher für über 5000 Familien in Burundi ein neues Zuhause geschaffen hat. Hans Mayland, der zuständige Direktor von ADRA Business berichtet, dass noch immer tausende Familien unter erbärmlichen Verhältnissen leben müssen und dringend darauf warten, sich am Hausbau beteiligen zu dürfen. Die Mitarbeit der Familien ist im Projekt entsprechend der Fertigkeiten der neuen Bewohner – vorgesehen.

Gebaut wird mit traditionellen Materialien. Aus sonnengetrockneten Lehmziegeln entstehen stabile Häuser mit einem Wellblechdach, Türen, Fenstern, Lamellenfensterläden und drei Zimmern samt Wohnküche. ADRA achtet darauf, dass die Siedlungen nahe an Feldern, Grünland und Wald angelegt werden, um den Heimkehrern, die nicht nur alle Habe sondern auch oftmals ihre engsten Verwandte verloren haben, eine neue Existenzgrundlage zu geben. Daher erhalten die Familien auch eine Grundausstattung für die Arbeit in Haus und Hof. Dazu gehört auch als Starthilfe das erste Saatgut.

Update: Die Ergebnisse der Spendensammlung vom Jugendkongress 2009 in München:

Jugendliche finanzieren sieben Familien in Burundi ein neues Haus

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