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Sommerferien mitten im Dezember



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Sonntag, 21. Dezember 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Hi Leute,
Schritt für Schritt nähert sich auch hier auf der anderen Seite der Erde, ein neues Jahr. Hier heißt das für alle erstmal lange Sommerferien, denen sich auch der Kindergarten nicht entziehen konnte. So verbrachte ich die letzten zwei Wochen gemeinsam mit Rubi damit, alles Mögliche für die Abschlussfeier im Kindergarten vorzubereiten.

Sie erzählte mir schon seit dem ich hier bin, dass sie langsam anfangen sollte zu basteln und jede Woche hielt sie mich dann auf dem Laufenden was sie bereits alles fertig gestellt hat. Ich war zunächst verwundert, wie lange man doch für 23 Mappen brauchte, letzte Woche merkte ich dann erst, wie viel Arbeit sie sich doch für die Kinder gemacht hatte. Neben den Mappen, in der alle gebastelten Sachen eingeheftet werden, gab es noch für die Kinder eine Dose voll mit Süßigkeiten, ein Gruppen- und ein Einzelbild mit selbstgebasteltem Rahmen, ein CD mit den Bildern des Jahres und eine Figur, um dort die Zahnbürste abzustellen. Das alles musste dann noch verpackt werden. Jede Menge Arbeit, den Rubi bastelte das für alle 23 Kinder alleine. Ich half ihr legendlich dabei, die Arbeit der Kinder in die Mappen einzuheften und alles einzupacken und damit waren wir schon zwei Wochen lang beschäftigt.

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Marcelo’s erste „Hausparty“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 01. Dezember 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ich will euch ersparen, wie ich in das Geheimnis des Betonmischens eingeweiht wurde, denn um diesen Mythos in all seinen Einzelheiten zu erfassen, würde ich mehrere Seiten füllen. Außerdem kommt noch hinzu, dass dieses Geheimnis nach alter Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wird. oder ein Lehrling erlernt es von seinem Meister… Stattdessen will ich euch von meiner ersten Hausparty erzählen und dieses Ereignis nahm ungefähr so ihren Lauf.

Am Anfang. Ja am Anfang da war die Ahnungslosigkeit. Ich lebte in meinem Zimmer und alles war gut so. Jedoch hielt diese Idylle nicht sehr lange. Das Schuljahr neigt sich hier zu Ende und so auch unser Kindergartenjahr. Es wurde also Zeit die Ältesten mit einem gebührenden Fest zu verabschieden. So kam es, dass die Kindergartengruppen Abejitas (Bienchen/5-6Jährigen) und Caballitos (Pferdchen/4-5 Jährigen) zu einem Zeltlager aufbrachen. Nicht fernab von ihrer und meiner Heimat, sondern in und um meinem Haus. Mich schockierte diese Nachricht einer schlaflosen Nacht nicht so sehr wie meinen Mitbewohner. Ich war ja schließlich nicht in der Opferrolle wie mein Mitbewohner, sondern der Gastgeber.

Eine einwöchigen Vorbereitung hieß, Grasschneiden, jeden morgen von 9 manchmal auch 10 Uhr bis 12 Uhr und mit dem “Pato“ das Gelände zu bearbeiten. Das einzige was einen wirklich zermürbt bei dieser Arbeit, ist die kleine Tatsache, dass ich nach einer Woche und ungefähr zehn Stunden Einsatz, noch nicht einmal die Hälfte geschafft hatte! Allerdings  hatte ich die wichtigsten Stellen bearbeitet. Ebenfalls konnte ich noch einen Eilauftrag von Ines erledigen. Sie hatte mich einige Stunden, bevor das Lager begann gefragt, ob ich nicht ein kleines Feuer machen könnte. Klar sagte ich ja, denn ein Lager ohne Feuer ist kein Lager. Allerdings hieß das für mich, die Asche und den Müll meines riesigen Feuers bei Seite zu schaffen (geschätzte 40-50 Eimer Asche und Dreck), damit man an meiner improvisierten Feuerstelle ein Feuerchen machen könnte.

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„Dia del Tradicion“



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Sonntag, 30. November 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Von meiner Arbeit im Kindergarten kann ich berichten, dass wir mit den Kindern am 11. November den „Dia del Tradicion“ feierten. Denke mal ich brauche den Begriff nicht zu übersetzen. Im Kindergarten heißt dies: Die Eltern sind herzlich dazu eingeladen, um mit den Kinder ab 16 Uhr in unserem großen Saal zusammen zu speisen. Es werden traditionelle argentinische Speisen aufgetischt. Wozu zu meinem großen Erstaunen auch  Pizza gehört und Impenadas, die aussehen wie Croissants und meistens mit Fleisch gefüllt sind. Sie schmecken wirklich lecker.

Natürlich darf bei jeglicher Art von Gemeinsamkeit oder gemeinsamen Essen bei den Argentiniern eine Sache nicht fehlen. Ein guter Mate. Man trinkt hier in Argentinien keinen Kaffee, sondern eben einen Mate. Mate ist wie Tee, nur das er wohl Koffein enthält. Getrunken wird er aus einer Tasse, mit Hilfe eines strohhalmähnlichen Filters. Mate trinken ist hier ein Akt der Gemeinschaft. Man trinkt ihn gemeinsam aus einer Tasse. Dabei wird die Tasse gefüllten mit Kräutern, immer wieder bis zum Rand mit heißen Wasser gefüllt. Man trinkt dann diesen Becher mit Hilfe des Halmes aus. Die Tasse wird erneut mit Wasser gefüllt und so dreht der Mate sein Runden. Am Anfang war der Geschmack für mich schon ein wenig streng, doch so langsam habe ich mich daran gewöhnt und komme allmählich auf den Geschmack. Auch gefällt mir die Gemeinschaft, die einen steht’s beim Matte trinken umgibt sehr gut.  (mehr …)

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Bergwandern auf argentinisch



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Freitag, 07. November 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Unter der Woche fragte mich mein Mitbewohner, ob ich nicht mit ihm und seinem Freund Gabriel (Gabi) am Sonntag mit zu einer kleineren Bergtour kommen wollte. So eine Einladung konnte ich natürlich nicht ablehnen. So hieß es dann am Sonntag um 8 Uhr aufstehen und sich schon mal mental als auch nahrungstechnisch auf die Wanderung vorzubereiten. Eigentlich sollte es um 9 Uhr los gehen. Ich hatte allerdings bei meiner Vorbereitung vergessen, dass ich mich in Südamerika befinde.

Los marschiert sind wir also um 10 Uhr. Bis dahin wusste ich noch nicht so genau, wo es eigentlich hin gehen sollte. Ich hatte nur eine leise Ahnung, die ausnahmsweise nichts Schlimmes verhieß, denn der einzige Berg, den man ziemlich einfach zu Fuß von meinem Haus aus erreichen kann, ist nicht gerade der Höchste. Während unserer Wanderung erfuhr ich dann, dass dieser Berg auf dem Weg unserer Route lag und wir von ihm aus einen weitern Berg besteigen werden, den man je nach Standort sehen kann oder nicht. Mir machte das nur wenig aus. Als Pfadfinder habe ich in meinem Leben schon weit aus höhere Berge erklommen und das nicht nur mit einem Rucksack der gefüllt ist mit Essen & Wasser, sondern mit einem 30 Kilo Rucksack auf den Schultern. 
Unser schmaler Weg führte uns zunächst  entlang  des Flusses, bis wir dann eine Straße kreuzten und der Weg nun schnell an Steigung zunahm. Wie gewohnt sind die ersten Kilometer als auch Höhenmeter kein Problem. Zumindest für mich. Einer meiner zwei Gefährten konnte bereits bei der zweiten längeren Steigung das Tempo was Gabi und ich vorgaben nicht mehr mitgehen. Mein Mitbewohner Daniel ist nicht gerade der Schnellste, denn er trägt unnötigen Ballast mit sich herum. So wurde mir dann recht schnell klar, dass dies eigentlich ein recht gemütlicher Ausflug werden würde. Wie konnte ich auch zu diesem Zeitpunkt wissen, was alles so passieren würde.
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Eine Reise in eine unbekannte Welt



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Samstag, 01. November 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Hi Leute,
wir schreiben den 25. Oktober dieses Jahres als ich mich auf eine kühne Reise in die Vergangenheit aufmachte, von der ich allerdings selber noch nichts wusste. Lasst mich am besten am folgenden Ereignis meine Erzählung beginnen.

Am Anfang war eine Einladung, eine Einladung zu einer Taufe, zu der Taufe von Ines (eine Erzieherin im Kindergarten). Die erste Herausforderung bestand erstmal zu einer mir bis dahin fremden Kirchengemeinde zu gelangen, die man mit einem Bus nicht direkt erreichen kann. Habe mir schon vorgestellt, wie ich da sitzen würde, mit einem Blatt Papier und zusehe, wie Ines wild darauf herum kritzelt. Schlimm bei dieser Vorstellung würde sein, dass ich genau wusste, dass ich so wohl nie zu dieser Gemeinde gelangen würde. Daher war ich heil froh, als ich am Freitagmorgen erfuhr (die Taufe war am Samstag), dass meine Nachbarn ebenfalls mitkommen. So schloss ich mich ihnen, zusammen mit Daniel (meinem Mitbewohner), einfach an. So machten wir vier Ahnungslosen uns auf den Weg auf eine Reise in eine unbekannte Welt… 

Als wir die Gemeinde erreicht hatten, sah ich voller erstaunen, dass dies erst der Anfang war. Vor mir befanden sich zwei weitere kleine Reisebusse, die uns von hier aus weiter transportieren würden. Nachdem ich es mir in meinem Sitz gemütlich gemacht hatte, war ich schon gespannt, wo es denn jetzt hingehen würde, denn ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie Bariloche verlassen.

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Hola Amigos



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Samstag, 25. Oktober 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Es kommt mir vor, als würde hier die Zeit doppelt so schnell vergehen wie in Deutschland. Ab pro pro Zeit, am Sonntag vor einer Woche sollten hier die Uhren umgestellt werden, aber da es die Argentinier nicht so mit der Zeit haben, vor allem mit der Genauigkeit, haben die Argentinier einfach mal beschlossen auf eine Zeitumstellung zu verzichten. Ich habe nichts dagegen, finde es sogar gut! So ist es morgens, wenn ich aufstehe, nicht mehr ganz so kalt.

Die vorletzte Woche fing eigentlich ganz viel versprechend an. Am Montag den 12.10. hatte ich frei, denn die Argentinier feiern hier den Columbustag. Fragt mich nun bitte nicht, warum sie diesen feiern. Ich verstehe es selber nicht, allerdings finde ich es gut, denn so hatte ich ein verlängertes Wochenende.

Am Dienstag haben wir dann mit dem Kindergarten den Flughafen besucht. Für mich, der den Frankfurter Flughafen mehrmals im Jahr besucht, keine sehr aufregenden Sache, denn der Flughafen in Bariloche hat vielleicht, wenn es gut kommt 10 Starts und Landungen am Tag. Aber für die Kinder war es super spannend. Wir haben den Tower besucht, das Flugfeld, die Feuerwehr und ein Flugzeug starten und landen gesehen. Es war für uns Betreuer allerdings auch eine besondere Herausforderung mit ca. 50 Kindern (die Gruppen von 3-5 Jahren waren dabei) über den Flughafen zu laufen, ohne das dabei ein grosses Chaos ensteht. Es ist uns zwar nicht immer ganz gelungen, aber letzten Endes lässt sich sagen, dass es doch allen sehr gefallen hat. Mich freute es besonders, dass der Ausflug um 13 Uhr fertig war und ich somit ab ca. 15 Uhr in der Stadt anzutreffen war. Seitdem befindet sich in meiner Wohnung ein Duschvorhang. Daniel (mein Mitbewohner) und ich haben diesen Dienstag sogar einen neuen Rekord im Warmwasser aufheizen aufgestellt. Normal dauert es ca. 1 Stunde bis das Wasser warm genug ist, um damit vernünftig duschen zu können. Wir haben es an diesem besagten Dienstag (21.10.) in 20 Minuten geschafft.
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Viel zu tun in Argentinien



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Samstag, 04. Oktober 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Hi Leute

Ich will euch nun wieder einige Einblicke in meine Arbeit in Argentinien gewähren. Wie ich euch ja das letzte mal erzählt habe, kann man meine Arbeit in drei Abschnitte unterteilen.

1.       Renovierung des Spielplatzes
2.       Arbeiten im Kindergarten
3.       Arbeit auf meinem Grundstück vor Ort

Meine Arbeit am Spielplatz kann man in zwei Worten wunderbar beschreiben lichar e pintar (schmirgeln & streichen). Veto schneidet morgens immer die Zaunlatten zurecht und ich darf sie dann schmirgeln und am nächsten Tag dann streichen. Nachdem ich am ersten Tag 58 Zaunlatten geschmirgelt hatte, habe ich gedacht: OK, das war es jetzt erstmal mit Schmirgel.

Weit gefehlt, am Donnerstag hatte ich dann insgesamt 148 Zaunlatten geschmirgelt und in rot, gelb, grün und blau gestrichen. Wer sich nun denkt, dass dürfte für den Zaun reichen liegt ebenfalls daneben. Denn am Freitag habe ich mit Veto die ersten vier Zaunlattensätze fertig gestellt und nun werde ich wohl die nächste Woche wieder dran arbeiten gelbe, grüne und rote Zaunlatten zu schmirgeln und zu streichen. Denn den Vorrat an diesen Farben haben wir schon verbraucht.

Mittlerweile bin ich bei dieser Arbeit echt schnell geworden. So komme ich dann immer schneller zu Veto, um ihm zu sagen „listo“ (auf deutsch fertig). Er drückt mir dann entweder neue Zaunlatten in die Hand oder einen Pinsel mit Farbe.
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Marcelo’s erste Woche in Bariloche



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 30. September 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Ola amigos

So die erste Woche ist nun vergangen und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu schreiben/erzählen. Ich glaube am Besten fange ich erstmal mit dem Unwichtigsten an…hehe.

Das Wetter hier in Bariloche ist seit meiner Ankunft, nur am Donnerstag war es nicht ganz so gut, hervorragend. Ein wolkenfreier Tag nach dem anderem. Aber morgens ist es immer noch recht kalt, so ca. 3-6°, aber schon bereits zwei bis drei Stunden später hat es sich auf ca. 18-22° aufgeheizt. Sobald dann die Sonne untergegangen ist (ca. 20 Uhr) wird es wieder extrem schnell kalt. Denn es weht hier immer eine steife Briese, die einem gerade den Aufenthalt an der Bushaltestelle zu einem recht unangenehmen Ereignis werden lässt. Dazu kommt noch die Ungewissheit, dass man nie weiß, ob man nicht den Bus um 2-3 Minuten verpasst hat. Als wäre der Wind nicht schon genug, ist leider auch die Straße an der ich immer warte nicht asphaltiert, so weht einem der Staub der Straße ins Gesicht. Ich bin echt dankbar, dass mir Saskia & Lorna (zwei Freiwillige die vor mir in Bariloche waren) geraten haben, alle möglichen Arten von Cremes mitzunehmen, sonst wäre ich wohl schon ausgetrocknet.

Nach dieser kleinen Einführung in das 1×1 des Frühlingswetters in Bariloche will ich nun dort weitererzählen wo ich beim letzten mal hängen geblieben bin.
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Erste Eindrücke aus Argentinien



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Dienstag, 23. September 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Hi Leute,

ich habe den ersten Tag in Argentinien nun hinter mir und liege jetzt in meinem Bett und schreibe euch meine ersten Eindrücke von Argentinien. Ich befinde mich nun 12.707,31 km weit weg von meinem Zuhause. Ich glaube so weit war ich noch nie von Zuhause weg…

Zu Beginn meiner Reise hatte ich einen 4 Stunden Flug von Sao Paulo nach Bariloche vor mir. Der Abschied von meinen Verwandten hier aus Brasilien ist mir ziemlich schwer gefallen, weil ab diesem Zeitpunkt es keinen Weg mehr zurück gibt und ich mich nun in mein Abenteuer Andere Dienste im Ausland hineinstürze.

Der Anfang war leider alles andere als gut, mein Flug nach Bariloche hatte 2 Stunden Verspätung und so musste der arme Sergio, der Stellvertreter meiner Chefin Victoria (die bis Dezember in Europa verbleibt) bis fast 4 Uhr morgens am Flughafen auf mich warten. Ich habe während dessen sehr gemütlich auf drei Sitzen im Flugzeug geschlafen, welches nicht ganz so voll war. Angekommen am Flughafen war es komisch nicht zu wissen wer einen dort erwartet und vor allem ob er dort noch wartet.

Gefunden haben wir uns mit Hilfe eines Schildes auf dem mein Name stand. Nach einer freundlichen Begrüßung ging es ca. 14 km durch die argentinische Nacht bei  8° bis nach Bariloche. Der Flughafen ist ein gutes Stück von der Stadt entfernt. Habe mich während der Landung schon gewundert, wo denn der Pilot mit uns hin will, denn die Lichter der Stadt waren schon lange hinter uns. (mehr …)

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Nach langer Zeit meldet sich David



Diesen Artikel drucken Geschrieben am Montag, 30. Juni 2008 von "weltwärts"-Freiwilliger/em

Wieder ist eine lange Zeit vergangen seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Aber dieses Mal habe ich eine gute Ausrede gefunden. Ich meine, dass ich wegen einem bestimmten Grund nicht schreiben konnte. Es ist viel passiert und ich habe auch viel erlebt und jetzt möchte einiges davon mit euch teilen.

Mein Jahr geht langsam zu Ende und ich werde bald wieder nach Hause kommen. Ich arbeite bis zum 13. Juni und danach habe ich Ferien. Ich werde also meine Zeit selber bestimmen und unabhängig von Personen sein, die sonst größtenteils über meine Zeit bestimmt haben. Ich habe euch ja in der letzten Mail geschrieben, wie so meine Arbeit aussieht. Mittlerweile habe ich einen ganz anderen Zeitplan. Es ist schon komisch, mein Arbeitsplan hat sich ziemlich oft verändert, manchmal sogar am frühen Morgen des jeweiligen Tages. Ich bin dann um etwa 8 Uhr angerufen worden und mir wurde mitgeteilt, wo ich was zu arbeiten habe. Jetzt ist meine Arbeit ziemlich anders als vorher. Ich arbeite jeden Morgen in der Bäckerei und zaubere leckere Dinge und mein Frühstück, grins, mit dem Bäcker zusammen auf den Tisch. Es ist wirklich eine schöne Zeit, aber ich vermisse den Kontakt mit meinen Schulkindern. Ich meine, diese Gruppe habe nur ich unterrichtet und ich habe eine sehr enge Beziehung zu diesen Kindern gehabt. Aber mehr mache ich mir Sorgen, wie sie das verkraften, schließlich müssen sie jetzt ohne Davíd auskommen. Aber das liegt nicht in meinem Entscheidungsbereich und wenn Gott es so will, dann wird er den Leuten helfen, dies so zu tun. Ohne seine Genehmigung geschieht auf der Welt überhaupt nichts. Ja, es ist schon toll ihn bei sich zu haben.

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